Qimonda fährt Produktion auf Minimum zurück

Der insolvente Speicherhersteller hat die Fertigungskapazität in Dresden um 75 Prozent gedrosselt. Damit will Qimonda weiter Kosten senken.

Wie Qimonda bekannt gab, wird die Anzahl der Wafer-Starts in Dresden auf ein Viertel der Kapazität zurückgefahren. Mit diesem Schritt will Qimonda Kosten zugunsten des 46-nm-Buried-Wordline-Prozesses sparen, der damit weiterentwickelt werden soll. Vorige Woche hatte Qimonda bereits seine Fab in den USA geschlossen.

Bis Ende März muss Qimonda einen neuen Investor gefunden haben, da das Unternehmen sonst liquidiert wird. Jüngsten Medienberichten zufolge soll die chinesische Analog-Foundry CSMC Interesse an Qimonda haben.