Kaffeemaschinen statt Audiotechnik Philips steigt aus der Unterhaltungselektronik aus

Einer der neuesten und damit auch letzten Kopfhörer von Philips: der Fidelio X1.
Einer der neuesten und damit auch letzten Kopfhörer von Philips: der Fidelio X1.

Nachdem der niederländische Konzern im Jahr 2011 schon sein TV-Geschäft ausgelagert hatte, wird nun auch der Rest der Unterhaltungselektronik verkauft. Damit setzt Philips den Umbau seiner Konsumelektroniksparte fort.

Philips verkauft sein Audio- und Videogeschäft für 150 Millionen Euro an seinen japanischen Konkurrenten Funai Electric. Dazu gehören die Bereiche »Audio«, »Multimedia« und »Accessories«, die in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres verkauft werden sollen. Die Videosparte soll dann 2017 dazukommen.

Zu diesen Bereichen zählt eine ganze Reihe von Produkten wie zum Beispiel Radios, Kopfhörer, MP3-Player, Sound-Anlagen, Systeme zur Vernetzung von Smartphone und Fernseher sowie Zubehör wie Audio- und Videokabel.

Philips-CEO Frans van Houten sagte, dass sich sein Unternehmen in der Konsumelektronik mehr auf die Bereiche Gesundheit und »Well Being« konzentrieren wolle. Dazu gehören neben elektrischen Rasierapparaten und elektrische Zahnbürsten auch spezielle Leuchten wie Aufwachleuchten. Dazu kommen Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen oder Staubsauger.

Ende 2011 hatte Philips seine Fernsehsparte in ein Joint-Venture mit TPV Technology aus Hong Kong ausgelagert, an dem Philips nur noch einen Anteil von 30 Prozent hält.