Philips-CTO fordert mehr Unterstützung von den EDA-Firmen

Die steigende Komplexität und immer kleinere Prozessstrukturen machen den Halbleiterherstellern zu schaffen. Auf der »Design Automation and Test Conference« in München forderte Philips-CTO René Penning de Vries von den EDA-Unternehmen noch mehr Unterstützung.

»Wir kommen mit der Komplexität zurecht, aber wir sind dabei nicht so effizient, wie wir gerne wären«, berichtete René Penning de Vries in seinem Keynote-Vortrag auf der DATE in München. Was den Halbleiterherstellern besonders zu schaffen macht, fasst de Vries in den Schlagwörtern »IP-Generierungs- und Integrations-Hölle« und »Deep-Submicron-Alptraum« zusammen. Mit immer mehr Design-Tools versuchen die Unternehmen die Probleme in den Griff zu bekommen. Zurzeit bestünde ein typischer »Electronic-System-Level-Design-Flow« aus ca. 120 einzelnen Tools. Die Integration dieser Werkzeuge zu einer funktionierenden Einheit mache das Leben sehr schwer.

Von den EDA-Unternehmen forderte er deshalb mehr Unterstützung. Vor allem Standards haben es de Vries dabei angetan: »Ich bitte die EDA-Unternehmen in Zukunft verstärkt auf Standards zu setzen, um eine bessere Kompatibilität zwischen den Werkzeugen der einzelnen Hersteller zu schaffen.«

Weitere Informationen zu diesem Thema veröffentlicht die »Markt&Technik« in ihrer Ausgabe 11 vom 17. März ab Seite 1.