Peregrine: Erfolgreich mit »grünen« Chips

Peregrine Semiconductor verbucht beachtliche Erfolge mit seinen UltraCMOS-Silicon-on-Sapphire-HF-ICs: Über 500 Millionen Stück hat das Unternehmen bereits ausgeliefert.

Peregrines UltraCMOS-Silicon-on-Sapphire-Technik (SoS) ist eine patentierte Variante des SoI-Prozesses (Silicon-on-Insulator), die Standard-CMOS-Schaltkreise mit einem hoch isolierenden Saphir-Substrat kombiniert. Die »umweltfreundlichen« Hochfrequenz-Bausteine sollen GaAs-basierte ICs mit giftigen Verbundstoffen ersetzen.

Nach Herstellerangaben bieten UltraCMOS-basierte HF-ICs die branchenweit höchste HF-Leistungsfähigkeit in Sachen Linearität, Isolierung, ESD-Toleranz, Geschwindigkeit und Einschwingverhalten. Darüber hinaus sind sie umweltfreundlicher als arsenhaltige GaAs-ICs, die in einer Vielzahl von HF- und Wireless-Systemen verbaut werden.

Peregrine adressiert mit seinen Bausteinen das Dilemma der Hersteller mobiler Kommunikationsgeräte: Zum einen wollen die Entwickler die Systemleistungsfähigkeit erhöhen und die Größe und Energieaufnahme verringern, zum anderen müssen sie jedoch auch Standards und Regulierungen hinsichtlich Abfallstoffen, gefährlichen Substanzen und Recycling beachten. Vor allem Gallium-Arsenid (GaAs) wurde in den USA, in der EU und in Japan als giftiger Bestandteil klassifiziert und als umweltgefährdend eingestuft. »Mit weltweit mehr als 1,3 Milliarden verkauften Einheiten pro Jahr sind Mobiltelefone nicht nur technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Treiber sondern auch führend bei der Müllproblematik im Elektronikbereich«, erklärt Jim Cable, President und CEO von Peregrine. »Durch den Performance-Vorteil unserer UltraCMOS-Technik und der daraus resultierenden Alternative zu arsenbasierten HF-ICs tragen wir unseren Teil dazu bei, unsere Kunden und die Umwelt zu schützen.«