Offener Standard für das Multicore-SoC-Design

Mit einer Initiative für die Einführung eines gemeinsamen, offenen Standards für das Multicore-SoC-Design durch die Open Virtual Platforms (OVP) Stiftung leitet Imperas eine neue Ära für das virtuelle Prototyping und die Embedded-Softwareentwicklung ein.

Mit der OVP-Stiftung, ein Technologie-Investment in Höhe von ca. 4 Millionen Dollar für Modellierungstechnologien, die auf Imperas Modellbibliothek und dem Referenz-Simulator von OVP beruhen, will Imperas die Entwicklung dieser Infrastruktur unterstützen.

»Proprietäre Plattform-Technologien, die die Interoperabilität limitieren oder zu langsam für eine adäquate Software-Verifikation sind, haben dramatisch den Vorschritt dieser Industrie gebremst«, führt Simon Davidmann, CEO und Gründer von Imperas an. »OVP ist die erste reelle Lösung für diese Problematik und ist die entsprechend wichtigste Stiftung seit SystemVerilog.«

Die OVP geht Probleme an, die Embedded-Software-Entwickler bei der SoC-Modellierung aufgrund deren Software haben. Aufgrund der Komplexität bei der Umgebungs-Modellierung mangelt es an offenen Ressourcen zur Plattform-Entwicklung und an Simulationsgeschwindigkeit für die Software-Verfikation. Die OVP-Technologie konnte in der Produktion bei Designprojekten, wie z.B. von Azul Sytems, erfolgreich durch multiple End-User angewandt werden.

»Die OVP-basierte Plattform ermöglichte unserem Softwareentwicklungs-Team den Entwicklungsprozess übergreifend zu rationalisieren«, bemerkt John Brennan, Vice President des Hardware-Engineerings bei Azul Systems. »Zugleich bootet das Azul-Betriebssystem nur auf der OVP-Plattform so schnell wie auf dem SoC«.