NXP: Testzentrum für RFID-Lösungen bei Graz

NXP Semiconductors hat ein Anwendungszentrum eröffnet, das den Einsatz und die Verbreitung von RFID weiter vorantreiben soll. Das in der Nähe von Graz (Österreich) angesiedelte "Reference Design Center" (RDC) soll die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit existierender RFID-Systeme durch Tests unter realen Einsatzbedingungen verbessern.

In Zusammenarbeit mit wichtigen Branchengremien wie EPCglobal und der ISO (International Organization for Standardization) wird das neue Zentrum sowohl NXP als auch seine Partner unterstützen, RFID-Lösungen mit optimalen Lesereichweiten und bestmöglicher Systemkonfiguration zu realisieren. Das RDC wird darüber hinaus neue RFID-Lösungen auf frequenzunabhängiger Basis entwickeln, da die Frequenzbereiche nach den spezifischen Anforderungen der Anwendung beurteilt und empfohlen werden.

"Die RFID-Technologie verändert die Arbeitsweise von Organisationen grundlegend", erläutert Jan-Willem Reynaerts, General Manager RFID bei NXP Semiconductors. "Deshalb kommt es darauf an, dass vor der Implementierung von RFID-Lösungen sämtliche Elemente für den Einsatz im jeweiligen Geschäftsumfeld gerüstet sind. Bis jetzt konnten Systemintegratoren nur im Zuge von Feldversuchen bei Endanwendern schlüssige Daten darüber einholen, wie sich die einzelnen Komponenten im Praxiseinsatz verhalten. Mit dem RDC von NXP lässt sich dagegen die Praxistauglichkeit der Lösungen bereits im Vorfeld absichern, sodass Betatests entfallen können. Das erleichtert Kunden die Kalkulation und gibt zusätzliche Sicherheit bei Investitionen in RFID-Infrastruktur."

Zu den wichtigsten RFID-Anwendungsgebieten gehört das Management der Lieferkette im Einzelhandel. Durch Kennzeichnung von Paletten, Kartons und Einzelartikeln sorgt diese Technik für einen effizienteren Wareneingang und verbesserte Fälschungssicherheit. Die RFID-Technik soll in der Zukunft die Erfassung und Bezahlung von Waren an der Kasse abkürzen und dem Verbraucher einen noch besseren Service bieten.