Nu Horizons kauft Dacom-Süd

Kaum gestartet und schon die erste Übernahme. Nu Horizons kauft Dacom-Süd und verstärkt damit seine Position in Deutschland.

Dacom-Süd erzielte im Kalenderjahr 2006 einen Umsatz von 6,2 Millionen Dollar. »Die Linecard von Dacom-Süd passt mit Micrel und SMC, die wir bereits in den USA vertreten, sehr gut zu unserer Linecard, vor allem passt die technische Design-in- und Demand-Creation-Ausrichtung des Unternehmens zu Nu Horizons«, sagt Thomas Reisinger, Geschäftsführer der Nu Horizons Electronics GmbH.

Erst im Mai hatte Nu Horizons die deutsche Niederlassung eröffnet, die inzwischen 13 Mitarbeiter beschäftigt, »alle aus der Branche, sie haben zuvor bei Halbleiterdistributoren oder Halbleiterherstellern gearbeitet«, betont Reisinger.

Die in Ismaning bei München ansässige Dacom-Süd, die Nu Horizons künftig als hundertprozentige Tochter weiter führt, beschäftigt sieben Mitarbeiter. Inge Merl, die bisherige Besitzerin, bleibt im Unternehmen und führt die Geschäfte weiter.

»Mit den derzeitigen Vertragspartner Clare, Micrel und SMSC hat Dacom-Süd einen bedeutenden Marktanteil erreicht, den es nun auszubauen gilt«, sagt Reisinger.

Nu Horizons hatte mit der Gründung der GmbH am 1. Mai dieses Jahres den Sprung nach Europa gewagt, vor allem, weil sich Xilinx nach längerer Suche für das Unternehmen als weiteren europäischen Distributionspartner entschieden hatte.