Nicht-flüchtiges FPGA mit geringer Aufwachzeit

Lattice Semiconductor hat mit der Familie XP2 die dritte Generation von nicht-flüchtigen FPGAs vorgestellt. Die Bausteine können mit mehr als 300 MHz getaktet werden.

Die LFXP2-Familie enthält bis zu 40 000 LUTs, 83 Kbit distributed Speicher, acht DSP-Blöcke und vier PLL-Stufen. Embedded Speicherblöcke sind bis maximal 885 Kbit in 18-Kbit-Dual-Port-Blöcken vorhanden. Die Ein-/Ausgänge der neuen FPGA-Familie reichen von 86 bis zu 540 Pins. Flexible I/O-Buffer unterstützen die populärsten I/O-Standards, einschließlich LVCMOS, SSTL, HSDL und LVDS.

Beim Einschalten oder auf Anwenderbefehl werden die im Flash-Speicher gespeicherten Daten in SRAM-Zellen transferiert. Dieser Transfer erfolgt parallel, wodurch die Bausteinlogik nach rund 1 ms einsatzbereit ist.

Dadurch, dass der Konfigurations-Datenstrom innerhalb des Bausteins bleibt, sind die XP2-FPGAs auch gegen Datendiebstahl geschützt. Eine 64-bit-Lösch/Programmier-Verriegelung schützt vor zufälligem oder unberechtigtem Bausteinprogrammieren. Ein Einmal-Programmiermodus (OTP) wird zusätzlich für den Schutz vor unberechtigtem Programmieren geboten.