NEC: Äußerst geringe Leistungsaufnahme

Die 32-bit-MCU-Baureihe V850ES/Jx3-L von NEC benötigt im Aktivzustand nur noch 0,9 mW/DMIPS, da zur Ansteuerung der Flash-Speicherschaltkreise neue Verfahren eingesetzt werden.

Im Standby-Modus werden sehr niedrige Stromwerte erzielt - nicht mehr als 1,5 μA. Verantwortlich dafür ist ein heruntergetakteter interner Schwingkreis in Kombination mit ausgeklügelten Standby-Betriebsarten.

Die neue Mikrocontrollerfamilie nutzt den von 5 bis 20 MHz taktbaren V850ES-RISC-CPU-Kern, der bis zu 43 Dhrystone-1.1-MIPS liefert und dank einer hocheffizienten Pipeline-Architektur und integrierter DSP-Funktionen anspruchvolle mathematische Anweisungen beherrscht. Im Low-Voltage-Betrieb von 2,2 bis 3,6 V bleibt die 5-V-Toleranz erhalten, womit sich Zusatzkosten für eine externe Pegelverschiebung erübrigen.

Die Bausteine werden mit 128 oder 256 Kbyte Flash und bis zu 16 Kbyte embedded RAM geliefert. Zudem verfügen sie über sieben Kanäle für serielle Kommunikationeinheiten, die sich an den Ports multiplexen lassen und damit eine flexible Auswahl des Betriebsmodus und der Anzahl an Kanälen zulassen, darunter bis zu drei UART-Kanäle, drei I²C-Kanäle oder fünf CSI-Kanäle. Jeder Baustein enthält des weiteren einen integrierten CRC-Schaltkreis und einen Hardware-Multiplizierer zur schnelleren Ausführung von Algorithmen.

Eine externe Busschnittstelle unterstützt zusätzliche Speichererweiterungen, während zehn Kanäle für unterschiedliche 16-bit-Timer mit Watchdog-Timer und Watch-Timer, bis zu zwölf Kanäle für A/D-Wandlung, bis zu zwei Kanäle für D/A-Wandlung, ein DMA-Controller mit vier unabhängigen DMA-Kanälen, eine Low-Voltage-Erkennung für zwei Spannungspegel, ein Echtzeit-Ausgabeport und eine On-Chip-Debug-Funktion mit Interrupt-Bedingung das Chipdesign vervollständigen.