Münchner Prozessor-Designer verklagt Xilinx

Das Münchner Unternehmen Pact XPP Technologie wirft Xilinx vor, mit seinem DSP48 Patente von Pact verletzt zu haben.

Pact stellte seine XPP-Technologie (eXtreme Processing Platform) erstmals auf dem Microprocessor-Forum 2000 in San José vor. Dabei handelt es sich um ein Array aus arithmetischen Logikeinheiten (ALUs), die während des Betriebs umprogrammiert werden können. Als Co-Prozessor übernimmt XPP rechenintensive Operationen wie etwa H.264-Codierung oder Sprachverarbeitung.

Bei der Entwicklung eines neuen Hardware-Beschleunigers ist den Ingenieuren von Pact nun aufgefallen, dass es beim DSP48 von Xilinx Überschneidungen mit der eigenen Technik gibt. Daraufhin hat das Unternehmen beschlossen, Klage wegen Patentverletzung in den USA einzureichen.

Mit einem schnellen Urteil kann das 15 Mitarbeiter große Münchner Unternehmen allerdings nicht rechnen, da die Verhandlung erst 2011 beginnt.