MMU für Linux-Unterstützung

Der MicroBlaze 7.0 bietet eine Rechenleistung von 240 MIPS, einen lokalen Speicher von max. 256 Kbyte und einen Cache von max. 64 Kbyte.

Neben der platzoptimierten Variante mit einer 3-stufigen Pipeline ist auch eine 5-stufige Pipeline mit dem Fokus auf eine optimierte Rechenleistung für die Virtex-FPGAs nutzbar.

Eine vollständige Speicher-Management-Einheit (MMU) kann über virtuelle 32-bit-Adressierung einen theoretisch 4 Gbyte großen Adressraum verwalten. Die Pages können 4 bis 256 Mbyte groß sein. Damit ist eine Unterstützung durch Linux 2.6. möglich.

Eine andere Konfigurationsvariante ist die Implementierung einer Memory Protection Unit (MPU), die hardwareseitigen Speicherschutz ohne virtuelle Adressierung ermöglicht. Die dritte Option ist die Implementierung eines Protected-Mode ohne MMU oder MPU, indem bestimmte Anweisungen, die für die Systemsicherheit kritisch sind, nur von privilegierten Anwendungen ausgeführt werden dürfen.