Micron mit Milliardenverlust

Der als potentieller Qimonda-Investor gehandelte Speicher-Hersteller Micron muss für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar hinnehmen.

Schon im vergangenen Jahr hatte Micron einen Verlust von 320 Millionen Dollar eingefahren. 2006 stand unter dem Strich noch ein Gewinn von 408 Millionen Dollar. Zwar konnte Micron den Umsatz in diesem Jahr leicht von 5,69 auf 5,84 Milliarden Dollar steigern, allerdings ging der hohe Preisverfall bei Speichern innerhalb des letzten Geschäftsjahres weiter. Außerdem musste Micron Abschreibungen in Höhe von 463 Mio. Dollar vornehmen.

Micron-Chef Steve Appleton sagte, dass ein großes Überangebot sowie ein hoher Preisverfall den Speicher-Markt weiterhin belasten würden. So ging allein im vierten Quartal Microns Umsatz mit DRAM und NAND-Flash um 4 Prozent zurück. Nur der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren, die 12 Prozent des Geschäfts von Micron ausmachen, stieg im vierten Quartal leicht an.