Microchip setzt auf 32 Bit

Den wachsenden 32-Bit-Mikrocontroller-Markt im Visier, führt Microchip eine neue Familie von Mikrocontrollern ein. Der Prozessor-Core stammt dabei von MIPS.

Der Grund für diesen Schritt ist der steigende Bedarf von Leistung und Speicherkapazität bei Anwendungen für Mikrocontroller. Die neue Familie PIC32 von Microchip hat einen MIPS32-M4K-Prozessorkern. Bisher war Microchip nur bei Mikrocontrollern mit 8 und 16 Bit vertreten.

Auch MIPS hat sich bei 32-Bit-Mikrocontrollern neu positioniert. Durch den Erwerb des IP-Anbieters Chipidea im August 2007 kann MIPS auf etwa 400 analoge IP-Blöcke zurückgreifen und damit nun die IPs für komplette MCUs aus Core-IP, Analog-IP und Peripherie wie etwa USB oder Audio-Codecs anbieten.
 
Ein Sprecher des Halbleiter-Beratungsunternehmens Semico Research begründete das Wachstum des 32-Bit-Prozessor-Marktes mit einem Bedarf nach höherer Datenverarbeitungsleistung und größeren Speicherkapazitäten. Als Beispiele nannte er komplexer Kodierung oder Dekodierung, die Sicherheit im Automobil oder Motorsteuerungen.