Intel legt wieder zu

Im zweiten Quartal 2009 konnte Intel seinen Marktanteil bei den Mikroprozessoren mit mehr als 80 Prozent auf den höchsten Wert seit 2005 verbessern. Verlierer war einmal mehr AMD.

Nachdem Intel im dritten Quartal 2005 mit einem Marktanteil von 82,4 Prozent bei Mikroprozessoren seinen bisherigen Allzeit-Rekordwert verbuchen konnte, wurde mit 80,6 Prozent im zweiten Quartal 2009 erstmals seit längerer Zeit wieder die 80-Prozent-Marke überschritten. Gegenüber 79,1 Prozent in Quartal eins und 79,2 Prozent im zweiten Quartal 2008 bedeutet dies eine Verbesserung des Marktanteils um 1,5 bzw. 1,4 Prozent.

AMD verlor gegenüber Quartal eins um 1,4 Prozent auf nur noch 11,5 Prozent, die übrigen Mikroprozessor-Hersteller um 0,1 Prozent auf 7,9 Prozent.

Der Intel-Erfolg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Markt insgesamt schwierig blieb. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 waren die Mikroprozessor-Verkäufe nur um 1 Prozent gestiegen, so dass die absoluten Umsatzzahlen weiterhin unbefriedigend blieben. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2008 wuchs dabei ausschließlich das Notebook-Segment, Desktop-PCs und Server verloren weiter an Boden.

Laut dem Marktforschungsunternehmen iSuppli hat AMD vor allen Dingen ein Preisproblem: Die erzielten Verkaufspreise der AMD-Prozessoren sind im Schnitt einfach zu niedrig und im zweiten gegenüber dem ersten Quartal 2009 weiter gesunken.