Infineon Dresden wird reiner Logik-Standort

Nach Ende des Speicherlieferabkommens zwischen Qimonda und Infineon werden im Werk in Dresden ab 1. März 2008 ausschließlich Logikchips gefertigt.

Der Rückzug Qimondas aus der Dresdner Infineon-Fertigung wird nach eigenen Angaben auch Auswirkungen auf die Personalsituation haben. Beide Unternehmen prüfen gerade, ob die notwendigen Personalanpassungen seitens Infineon durch einen Personaltransfer von Infineon Dresden zu Qimonda Dresden realisiert werden können.

Für die Zukunft sieht Helmut Warnecke, Geschäftsführer von Infineon Dresden das Werk in Dresden auf einem guten Weg: »Wir haben den Standort als Kompetenzzentrum für Logikchips etabliert. Mit unserer Fertigung von Logikchips in Strukturbreiten von 250 bis 90 nm für  Automobil-, Sicherheits- und Kommunikationsanwendungen bleibt Dresden ein wichtiger Fertigungsstandort für Infineon.«