HF-Tuner-ICs mit niedriger Betriebsspannung

Infineon hat HF-Tuner-ICs entwickelt, die sich durch eine verringerte Leistungsaufnahme auszeichnen.

Dazu wurde die Versorgungsspannung von 5,0 auf 3,3 V gesenkt, die HF-Performance jedoch beibehalten. Die neue Produktlinie besteht aus den ICs »TUA6039«, »TUA6041« und »TUA6045«, auf denen die vollständigen HF-(Hochfrequenz) und ZF-(Zwischenfrequenz)-Funktionen auf einem einzigen Chip integriert sind. Die ICs benötigen somit wenig Platz, ohne dabei an Leistung einzubüßen.

Die HF-Tuner-IC-Serie basiert auf zwei neuen Technologien: Der »TUA6039« wurde in einer reinen Bipolar-Prozesstechnik entwickelt und eignet sich vor allem für stationäre Anwendungen, in denen geringe Kosten wichtig sind. Der »TUA6041« und der »TUA6045« wurden in einem BiCMOS-Prozess entwickelt und zielen auf portable Anwendungen und auf das Fernsehen im Auto. Der Anbieter garantiert damit eine niedrigere Leistungsaufnahme bei höherer Leistung. Alle drei Tuner-ICs stellen hoch integrierte TV-Frontends dar, einschließlich der IC-Blöcke wie Mischer, Oszillator, einer PLL (Phase Locked Loop) und eines AGC-Verstärkers (Automatic Gain Control).

Diese neuen ICs sind 3-Band-Tuner, die HF-Frequenzbänder abdecken, wie zum Beispiel VHF-low-, VHF-high-, UHF- sowie DAB-L-Band 1,47 GHz (L-Band nur in »TUA6045/1«). Deshalb eignen sich die ICs besonders für Multi-Standard-Receiver, die analoge, digital terrestrische, Kabel-TV- sowie Audio-Systeme (FM/DAB) unterstützen. Im Tuner nach der Filterung und der AGC-Vorverstärkung wird das empfangene HF-Signal weiter verstärkt und mit einem PLL-gesteuerten Oszillator gemischt, in welchem ein 4-Pin-UHF-Oszillator ein Phasenrauschen minimiert.