Zuverlässig und vernetzbar: Halbleiterprodukte für die Industrie der Zukunft

Wenn Industrie 4.0 Realität werden soll, müssen Komponenten und Systeme verfügbar sein, mit denen sich die hierdurch neu entstehenden Anforderungen erfüllen lassen. Texas Instruments hat eine ganze Reihe geeigneter Halbleiterlösungen im Angebot.

Durch innovative Elektronik-Produkte wird die vierte industrielle Revolution erst möglich. Egal ob in der Fabrikautomatisierung, in Motorsteuerungen oder bei Smart Grids – die Herausforderungen, die erfüllt werden müssen, sind überall gleich: Die Komponenten müssen extrem zuverlässig sein, umfangreiche Vernetzungsmöglichkeiten bieten und sich durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen. Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Texas Instruments seine aktuellen Analog- und Embedded-Entwicklungen präsentiert, mit denen zukünftige Industrieapplikationen adressiert werden sollen.

Vier neue Sensor-ICs

Den Sensoren kommt in einer vernetzten und vollautomatisierten Welt eine wichtige Rolle zu. TI hat deshalb sein Portfolio um stromsparende Sensoren ergänzt, die im für Industrieanwendungen geforderten Temperaturbereich arbeiten (Bild 1). Zur berührungslosen Infrarot-Temperaturerfassung ist der TMP007 vorgesehen. Der im DSBGA-Gehäuse mit den Abmessungen 1,9 mm × 1,9 mm × 0,625 mm erhältliche Thermosäulensensor führt die notwendigen Berechnungen zur Temperaturausgabe im Chip durch. Seine Leistungsaufnahme wird mit 775 µJ pro Messung angegeben.

Unter anderem zur Implementierung sparsamer Klimasteuerungen eignet sich der Feuchte- und Temperatursensor HDC1000. Durchschnittlich benötigt der Sensor 1,2 µA, wenn er einmal pro Sekunde die relative Feuchte und die Temperatur mit einer Auflösung von 11 bit erfasst. Das Sensorelement ist an der Unterseite des Bausteins angeordnet, damit es besser vor Staub, Schmutz und anderen Verunreinigungen aus der Umgebung geschützt ist. Der HDC1000 im WLCSP-Gehäuse hat die Größe 2,0 mm × 1,6 mm.

Der Umgebungslichtsensor OPT3001 wurde so konzipiert, dass er der photo-opischen Sehfähigkeit des menschlichen Auges möglichst nahe kommt. Er zeichnet sich durch eine IR-Unterdrückung von über 99 % aus. Der 2,0 mm × 2,0 mm × 0,65 mm große Sensor lässt sich mit Spannungen ab 1,6 V betreiben.

Mit dem FDC1004 ist außerdem ein neuer Kapazitäts-Digital-Wandler erhältlich. Der vierkanalige Baustein für kapazitive Sensoranwendungen wie die Gestenerkennung oder die Detektion von Flüssigkeitsständen weist für jeden Kanal einen Messbereich von ±15 pF auf. Eine Offset-Kapazität von bis zu 100 pF lässt sich berücksichtigen.