Forschungsprojekt »IMPROVE« will europäische Halbleiterindustrie stärken

Mit dem Ziel, die Halbleiterindustrie in Europa wettbewerbsfähiger zu machen, haben sich zahlreiche europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Projekt »IMPROVE« zusammengeschlossen. Infineon ist Projektkoordinator in Deutschland.

Das Projekt IMPROVE (implementing manufacturing science solutions to increase equipment productivity and fab performance) bündelt 35 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Halbleiterbranche in Europa. Das Ziel des Projekts ist es, die Leistungsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie zu steigern und die Fertigungskosten und Durchlaufzeiten bei der Produktion zu senken.

Technologiepartner des Forschungsprojektes sind neben Halbleiterherstellern mit europäischen Standorten Anlagenhersteller für die Halbleiterindustrie, Software-Unternehmen sowie Forschungsinstitute und Hochschulen aus Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Österreich und Portugal.

Das Forschungsprojekt IMPROVE läuft von 2009 bis Ende 2011 und hat ein Gesamtbudget von knapp 38 Mio. Euro. Es wird zur Hälfte von den Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung finanziert. Die andere Hälfte tragen die Organisation ENIAC (European Nanoelectronics Initiative Advisory Council) der Europäischen Union als Teil ihres Programms »SP4 Nanoelectronics for Energy & Environment« sowie nationale Behörden. Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 3,5 Millionen Euro.

Partner im Forschungsprojekt IMPROVE

IMPROVE-Partner aus der Wirtschaft sind: AP Technologies (Deutschland), Atmel (Frankreich), Austria Microsystems (Österreich), camLine (Deutschland), CNR-IMM (Italien), Critical Software (Portugal), Infineon Technologies (Deutschland, Österreich), InReCon (Deutschland), Intel (Irland), iSyst (Deutschland), LAM (Italien), Lexas Research (Irland), Numonyx (Italien), PDF Solutions (Frankreich), Probayes (Frankreich), STMicroelectronics (Frankreich, Italien), Straatum (Irland) und Techno Fittings (Italien).

Die Partner aus Wissenschaft und Forschung sind: CEA LETI (Frankreich), Dublin City University (Irland), Ecole des Mines de Saint Etienne (Frankreich), Fachhochschule Wiener Neustadt (Österreich), Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB, Deutschland), GSCOP (Frankreich), Italian National Council of Research (Italien), LTM CNRS (Frankreich), die deutschen Universitäten von Augsburg und Erlangen-Nürnberg und die italienischen Universitäten von Mailand, Padova und Pavia.