Flash-Technologie ermöglicht µW-Leistungsaufnahme

Bei den Nano-FPGAs IGLOO von Actel wurde die Leistungsaufnahme bis auf 2 µW (bei der 10 000-Gatter-Version) reduziert, die Gehäuseabmessungen sanken auf 3 mm x 3 mm.

Ferner wurde der Temperaturbereich auf - 20 bis +70 °C erweitert.

Die IGLOO-FPGA-Familie eignet sich auf Grund des geringen Energieverbrauchs speziell zur Entwicklung von Mobilgeräten. Die im statischen Betrieb aufgenommenen 2 µW liegen etwa um den Faktor 15 unter vergleichbaren Bausteinen, da Flash-Speicher mit einem Transistor pro Zelle auskommt, während SRAM-FPGAs sechs Transistoren aufweisen.

IGLOOs werden mit 10 k bis 250 k System-Gattern angeboten und unterstützen Core- und I/O-Betrieb mit 1,2 V bis 1,5 V, den FlashFreeze-Modus mit Bus-Hold-Fähigkeit sowie Hot-Swapping und Schmitt-Trigger-Eingänge. Im Sleep-Modus wird auch der Zustand der I/O-Pins gesichert. Eine Rekonfiguration z.B. zum Update der Firmware ist jetzt auch mit 1,2 V möglich.