Entwicklerforum Embedded-System-Entwicklung

An zwei Tagen im Oktober erfahren Hard- und Software-Entwickler das Neueste und Wichtigste über die Entwicklung von Embedded Systemen. Ludwigsburg wird wieder einmal DER Treffpunkt der Branche.

Neue Entwicklungstrends treten meist leise in die Öffentlichkeit. Dies scheint auch bei der C-to-Hardware-Compilierung der Fall zu sein. Die Firma Altium verspricht Entwicklern, zeitkritische und rechenintensive Programmsequenzen, geschrieben in der gewohnten Programmiersprache C, in FPGAs auslagern zu können.

Damit weichen die Grenzen zwischen Hard- und Softwareentwicklung weiter auf. Auch Entwicklern ohne VHDL-Kenntnisse soll so die Programmierung FPGA-basierter Systeme gelingen. Bemerkenswert ist außerdem, dass weitere Unternehmen den Einsatz von FPGAs favorisieren. So präsentiert die Firma Doulus ein System mit zwei FPGAs, wobei in einen Baustein der ständig an Marktanteil gewinnende Cortex-Kern implementiert wird und die eigene Peripherie im zweiten Baustein untergebracht werden kann.

Der eigene, speziell zugeschnittene Cortex-Controller scheint so zum Greifen nah. Wenn es gelänge, diesen Ansatz mit dem vorgenannten C-to-Hardware-Compiler zu realisieren, wäre eine breite Anwendung sehr wahrscheinlich.

Beide Lösungsansätze werden auf dem Design&Elektronik-Entwicklerforum am 7. und 8. Oktober in Ludwigsburg vorgestellt. (Prof. Sturm)