Angesicht der „Rekordinvestition“ in F&E Elektroindustrie will mehr Forschungsförderung

Die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie haben letztes Jahr 13,5 Milliarden für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Die Branche fordert mehr Unterstützung vom Staat.

Die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie haben letztes Jahr 13,5 Milliarden für Forschung und Entwicklung ausgegeben. „Das entspricht einem Anstieg von dreieinhalb Prozent gegenüber dem Vorjahr und etwa einem Fünftel aller F&E-Aufwendungen der deutschen Wirtschaft“, sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach.

„Mit über 79.000 F&E-Beschäftigten stellt die Branche zudem mehr als ein Viertel des F&E-Personals des gesamten Verarbeitenden Gewerbes.“

2013 sei nochmals ein kräftiger Anstieg der F&E-Aufwendungen um fünf Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zu erwarten, so der ZVEI.

„Als Anbieter zentraler Basis- und Querschnittstechnologien und Impulsgeber für jede dritte Innovation im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland bleibt die Branche weiterhin ein entscheidender Treiber für das Wachstum hierzulande.“, so Mittelbach und fordert gleichzeitig  verbesserte Rahmenbedingungen für die industrielle Forschung, „insbesondere durch die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung“.