Drittes Quartal: Hynix stürzt ab

Die Fertigung von Speichern ist derzeit mit hohen Millionenverlusten gleichzusetzen. Der weltweit zweitgrößte Speicherhersteller verdreifachte beinahe den Verlust aus seinem operativen Geschäft.

Der Umsatz von Hynix ging von 1,86 Billionen Won (ca. 1,28 Milliarden Dollar) im zweiten Quartal auf 1,84 Billionen Won im dritten Quartal zurück (ca. 1,26 Mrd. Dollar).

Zwar stieg der Umsatz mit DRAMs aufgrund 20 Prozent mehr ausgelieferten Bits, in derselben Zeit sank der durchschnittliche Verkaufspreis jedoch um 11 Prozent. Bei NAND-Flash nahm Hynix die Produktion um 14 Prozent zurück. Der Preis am Markt sank während des dritten Quartals trotzdem um 23 Prozent.

Der Verlust aus dem operativen Geschäft stieg damit auf 465 Mrd. Won (ca. 320 Mio. Dollar) im Vergleich zum zweiten Quartal, als der Verlust noch bei 172 Mrd. Won (ca. 118 Mio. Dollar) lag.

Das unter dem Strich ein Nettoverlust von 1,67 Mrd. Won oder rund 1,15 Mrd. Dollar stand, liegt daran, dass Hynix zwei 200-mm-Fabs geschlossen und diesen Wert abgeschrieben hat. Außerdem hat sich der Wert der südkoreanischen Währung gegenüber dem Dollar verringert.

Die Schulden von Hynix sind mittlerweile auf rund 7,84 Billionen Won bzw. 5,3 Mrd. Dollar angewachsen. Eine Entspannung auf dem DRAM-Markt ist nicht in Sicht.