Bidirektionaler Leistungsmonitor mit I²C-Schnittstelle

Mit dem INA209 hat Texas Instruments einen bidirektionalen High-Side-Monitorbaustein für Strom, Spannung und Leistung präsentiert. Da der Baustein nicht driftet und sich immer wieder automatisch abgleicht, beträgt der maximalen Offset 100 µV zwischen -40 °C bis +85 °C.

Der Chip eignet sich zur Überwachung und Regelung der Stromversorgung beispielsweise in Applikationen wie Server, Telekomausrüstung, Batterieladegeräten, Kfz-Elektronik und Testgeräten.

Über einen Strommesswiderstand (Shunt) misst der INA209 den Spannungsabfall und er greift die Bus-Spannung am Shunt im Bereich 0 V bis +26 V ab. Ein interner Multiplizierer und ein Kalibrierungsregister stellen dann direkt die Daten für den Strom in Ampere und die Leistung in Watt bereit. Das Bauteil arbeitet mit einer einzigen Versorgungsspannung zwischen 3,0 V und +5,0 V.

Der INA209 verfügt über drei verschiedene Ebenen von programmierbaren Watchdogs. Der unterste Level beinhaltet eine programmierbare Verzögerung, um transiente Ereignisse zu ignorieren, während der mittlere Level den Watchdog-Ausgang ohne Verzögerung schaltet. Über einen voll programmierbaren, schnellen analogen Pfad kann der Entwickler einen unmittelbaren System-Shutdown implementieren.

Der integrierte A/D-Wandler setzt die Messwerte in 530 µs in einen 12-Bit-Wort um und bietet Kombinationen aus geringerer Datenbreite und schnellerer Umsetzung. Auch Mittelwertbildung (bis zu 128 Werte) ist möglich. Über einen externen Trigger lässt sich die Datenwandlung von Außen steuern.

Die I²C-Schnittstelle verfügt über einen "Timeout“, um ein Blockade des Busses zu verhindern und Daten mit einer Frequenz von 3,4 MHz zu transportieren.

Erhältlich ist der INA209 ab sofort in einem TSSOP-16-Gehäuse. Der Preis liegt bei 3,50 US-Dollar bei einer Abnahmemenge von 1000 Stück.