Atmel will sich von ASIC-Sparte trennen

Mit diesem Schritt will sich Atmel stärker auf sein Kerngeschäft mit Mikrocontrollern fokussieren.

Nach eigenen Angaben prüft Atmel derzeit »strategische Alternativen«, wie man sich am besten von dem ASIC-Geschäft trennen könne. Dazu gehört auch ein Verkauf dieser Sparte. Dieser Schritt ist Teil der schon laufenden Umstrukturierung des Unternehmens, das sich damit stärker auf das Kerngeschäft mit Mikrocontrollen fokussieren will.

Zum ASIC-Geschäft von Atmel gehört eine 200-mm-Fab im französischen Rousset und eine Test- und Assembly-Fab im schottischen East Kilbride. Atmel entwickelt und fertigt ASICs für kundenspezifische Anwendungen, Smartcards und die Luftfahrt.

Die ASIC-Sparte von Atmel hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 416 Millionen Dollar erzielt.

Im Jahr 2008 hatte Atmel einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Dollar und einen Verlust von 27,2 Millionen Dollar eingefahren. 2007 hatte Atmel noch einen Gewinn von knapp 48 Mio. Dollar ausgewiesen. Der Umsatz sank um rund 4,5 Prozent.