AMD verringert Verlust

Der Chiphersteller ist zwar noch nicht in den schwarzen Zahlen angelangt, konnte jedoch die horrenden Verluste der letzten Quartale deutlich verringern. Auch die Übernahme von ATI beginnt sich langsam zu rechnen.

AMD konnte den Umsatz im dritten Quartal auf 1,78 Milliarden Dollar steigern. Im Vergleich zum dritten Quartal 2007 ist das ein Wachstum von 14 Prozent.

Der Verlust ging von 396 Mio. Dollar im Vorjahr auf 67 Mio. Dollar zurück. Erstmals seit zwei Jahren erzielte AMD auch wieder im operativen Geschäft einen Gewinn. Zugute kommen AMD dabei aber auch 191 Mio. Dollar aus dem weiteren Verkauf der 200-mm-Fertigung der Dresdner Fab 30.

Zu dem Umsatzwachstum im dritten Quartal trug vor allem die von ATI erworbene Grafik-Sparte bei. So stieg der Umsatz mit Grafikprozessoren im Vergleich zum dritten Quartal 2007 um 40 Prozent auf 385 Millionen Dollar. Der Umsatz mit Mikroprozessoren stieg hingegen nur um 8 Prozent auf 1,39 Mrd. Dollar.

Die Abspaltung der Fertigung in »The Foundry Company« soll Anfang 2009 abgeschlossen werden und ist in dem Quartalsergebnis noch nicht enthalten. Für das vierte Quartal geht AMD aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen von einem ähnlichen Umsatz wie im dritten Quartal aus.

In einer weiteren Pressemitteilung gab AMD außerdem bekannt, dass mit Ed Turney (79) einer der acht Gründer von AMD gestorben ist.