AMD-Aktionäre beschließen Auslagerung der Fertigung

Nachdem die Abstimmung vor einer Woche überraschend nicht zustande gekommen war, ist die Abspaltung der Fertigung von AMD nun beschlossen. Die beiden Dresdner Fabs sind nun in arabischer Hand.

Eigentlich sollten die AMD-Aktionäre schon vor einer Woche abstimmen, dass die Fertigung in Dresden in die mehrheitlich arabische Foundry Company übergeht. Doch dann kamen überraschend nicht genügend Aktionäre zusammen, um die als Formalität angesehene Abstimmung zu bewilligen. Es hieß, der Zeitplan sei zu knapp gewesen.

Nun ist die Sache also perfekt und die Foundry-Company wird in den nächsten Tagen offiziell den Betrieb der Fertigung in Dresden übernehmen. AMD hält daran nur noch einen Anteil von rund 34 Prozent, die anderen gut 66 Prozent gehören der arabischen Beteiligungsfirma Advanced Technology Investment Co. (ATIC). Hinter ihr steht das Emirat Abu Dhabi.

Ursprünglich sollte die Foundry Company ihren Betrieb schon Anfang des Jahres aufnehmen, allerdings mussten die Verträge neu bearbeitet werden.