Äquivalenz-Checker für die Verifikation von der FPGA-Synthese aus

Der EDA-Spezialist OneSpin hat den 360-EC-FPGA-Äquivalenz-Checker vorgestellt, der alle sequenziellen Optimierungsmöglichkeiten der FPGA-Synthese unterstützt.

Damit können Anwender erstmals die Funktionalität von FPGA-Implementierungen verifizieren, ohne die tiefgehenden Synthese-Optimierungen, die für das Erreichen von Funktionalitäts- und Performanzzielen unerlässlich sind, abschalten zu müssen. Der 360-EC-FPGA, der bisher nur als Erweiterungsmodul zum 360-EC-ASIC-Äquivalenz-Checker von OneSpin erhältlich war, ist nun als eigenständiges und technisch speziell auf den FPGA-Markt zugeschnittenes Produkt verfügbar.

Außerdem hat OneSpin die Unterstützung für FPGA-Bausteine im »Synplify Pro Synthese Flow« von Synplicity einschließlich der »gated clock«-Umwandlung erweitert. Die Liste umfasst alle Stratix- und Cyclone-Bausteine von Altera sowie Alteras Hardcopy-Produkte und den Großteil der Virtex- und Spartan-FPGAs von Xilinx.

Unabhängig vom Synthese-Werkzeug verifiziert der 360-EC-FPGA die funktionale Äquivalenz zwischen Register-Transfer-Level-Beschreibung (RTL) und synthetisierter Netzliste sowie zwischen synthetisierter Netzliste und implementierter FPGA-Netzliste. Der Checker entdeckt Fehler und Unterschiede, die durch FPGA-Synthese-Optimierungen entstehen können. Er überprüft, ob die Funktionalität eines Designs über alle Implementierungsphasen hinweg erhalten wurde. Der 360-EC-FPGA ist sowohl für die Verifikation von FPGA-Prototypen als auch für FPGAs in Serienanwendungen einsetzbar.

Die 360-EC-FPGA-Lösung ist ab sofort für Linux- und Unix-Plattformen verfügbar. Eine Einjahreslizenz für Xilinx oder Altera FPGAs (single vendor licence) kostet 27.600 Euro, eine Einjahreslizenz für Xilinx und Altera FPGAs (full licence) wird für 38.400 Euro angeboten.