ACAL will Halbleitergeschäft vorantreiben

Die europäische ACAL will ihre Halbleiteraktivitäten in Deutschland und weiteren europäischen Schlüsselmärkten deutlich ausbauen.

Unter der Leitung des Divisional Directors Peter Grolms soll das Halbleitergeschäft in Deutschland künftig deutlich mehr zum Unternehmensumsatz beitragen als in der Vergangenheit. Schwerpunkt wird dabei auf der technischen Beratung und der Design-in-Tätigkeit für eine begrenzte Anzahl von Franchise-Partnern liegen. »Deutschland repräsentiert 29 Prozent des gesamten europäischen Halbleitermarktes«, so Peter Grolms auf einer Pressekonferenz. »Diesen Markt wollen wir mit einem echten wertschöpfenden Distributionsmodell bedienen. Das Unternehmen hat hierfür alle notwendigen Ressourcen, von einer exzellenten internationalen Logistik bis zu technischen Vertriebsteams auf Herstellerniveau.«

Mit Microchip konnte ACAL bereits einen neuen Schlüssellieferanten auf paneuropäischer Basis für sich gewinnen: Der Distributor will sich im deutschen Markt vor allem auf den High-End-Bereich des Microchip-Produktportfolios konzentrieren, hierzu zählen 16-Bit-Mikrocontroller und analoge Produkte.

ACAL, mit 19 Niederlassungen europaweit vertreten, will künftig auch seinen paneuropäischen Auftritt forcieren – insbesondere im Semiconductor-Bereich. In den einzelnen Produktsegmenten soll eine dedizierte Anzahl Schlüssellieferanten auf paneuropäischer Basis ausgerollt werden. Gleichzeitig will sich der Distributor von einzelnen lokalen Franchise-Partnern trennen und sein Portfolio damit straffen.