32-nm-Chips: Toshiba kooperiert mit IBM

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba schließt sich IBM bei der Entwicklung und Fertigung von 32nm-CMOS-Chips an.

Wie Toshiba mitteilte, schließt man sich einem von dem US-Partner geführten Konsortium an, an dem auch Samsung, Infineon und AMD beteiligt sind. Durch diese Kooperation versprechen sich die beteiligten Unternehmen eine Kosteneinsparung im Bereich Forschung und Entwicklung.

Erst kürzlich gab Toshiba eine Kooperation mit NEC bekannt, bei der beide Unternehmen gemeinsam an Produktionsanlagen für die Massenfertigung von 32-nm-Bauelementen arbeiten. Die Kooperationsverträge besitzen jeweils eine Laufzeit bis 2010. Zu diesem Zeitpunkt soll ein Großteil der Entwicklungsarbeit an 32-nm-Architekturen abgeschlossen sein.

Momentan wird die Fertigung von High-End-Chips von 45 nm umgestellt. Die Verkleinerung der Architektur erlaubt den Betrieb mit geringerer Stromaufnahme und Wärmeentwicklung. Zugleich können mehr Chips aus einem Wafer gewonnen werden.