1,8-V- mit 2,5-V-Logik ohne Pegelumsetzer verbinden

Texas Instruments hat den ersten LVDS-Serializer (Low Voltage Differential Signaling) vorgestellt, der sich direkt mit 1,8-V-Prozessoren verbinden lässt.

Der Baustein basiert auf der FlatLink-Technologie von TI, mit der Gruppen von 7 Bits jeweils serialisiert werden (die ursprüngliche Anwendung und der Namensgeber waren klappbare Flachbildschirme für Notebooks). Die Innovation des SN75LVDS83B liegt darin, dass die Verbindung mit 1,8-V- und 2,5/3,3-V-Logik-Schnittstellen einen teuren Pegelumsetzer überflüssig macht. Dadurch spart der Einsatz des Serializers Kosten und reduziert den Platzbedarf in der BGA-Variante um bis zu 83 Prozent und bis zu 39 Prozent in der TSSOP-Variante.

Der SN75LVDS83B eignet sich für alle Anwendungen, die eine LVDS-Verknüpfung vom Prozessor zum LCD-Modul benötigen, wie Netbooks, Smartphones und digitale Bilderrahmen. Er unterstützt Pixelfrequenzen von 10 MHz bis zu 135 MHz HD-Auflösung und ist kompatibel mit zahlreichen Prozessoren, wie beispielsweise mit OMAP35x-Prozessoren und digitalen Mediaprozessoren basierend auf der DaVinci-Technologie von TI. Weitere Informationen unter www.ti.com/sn75lvds83b-preu.

Der SN75LVDS83B ist lieferbar in einem 56-poligen Gehäuse, entweder BGA oder TSSSOP. Die Variante SN75LVDS83 ist nur in TSSOP lieferbar und unterstützt nur 3,3-V-Eingänge.