Gekonnt kontern im Vorstellungsgespräch

Fragen sind ein beliebtes Mittel, um Bewerber aus der Reserve zu locken und ihre Belastbarkeit zu testen. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich vermeiden, dass das Vorstellungsgespräch zur emotionalen Achterbahnfahrt wird.

Die Blackfin-Familie ist eine neue Generation von Embedded-Prozessoren, die speziell auf die rechenintensiven Anforderungen und die erforderliche niedrige Leistungsaufnahme moderner Embedded-Audio-, Embedded-Video- und Kommunikations-Applikationen zugeschnitten ist. Die neuesten Familienmitglieder arbeiten jetzt mit Taktfrequenzen in der 750-MHz-Leistungsklasse und umfassen sowohl Single- als auch Dual-Core-Implementierungen.

Es lief eigentlich ganz gut. Bis diese eine Frage kam: „Was spricht gegen Sie als Bewerber für diese Stelle?“ Antje Rickers (Name geändert), die sich als Marketingmitarbeiterin beworben hatte, stockte der Atem. Was für eine fiese Frage, dachte sie. Und war zunächst sprachlos.

Aber auch weniger ‚fiese’ Fragen bringen Bewerber in Vorstellungsgesprächen immer wieder aus der Fassung: Wie erklärt man Lücken im Lebenslauf? Was sagt man, wenn man nach dem letzten Arbeitgeber gefragt wird? Wie kaschiert man, dass man schon sehr lange auf der Suche nach einem neuen Job ist? Auch Fragen wie „Welche Position hätten Sie heute, wenn Sie in einem optimalen Klima hätten arbeiten können?“ oder auch „Warum sollten wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?“ lassen den Stresspegel eines Kandidaten ordentlich nach oben schnellen: Der eine reagiert mit feuchten Händen, der andere zerlegt seinen Kugelschreiber in hundert Einzelteile, dem Dritten verschlägt es gänzlich die Sprache.

Dabei geht es gar nicht darum, dass der Einwand oder die Frage ernsthaft diskutiert oder entschärft werden sollen. „Kreuzverhörähnliche Situationen, Überraschungen, unerwartete Fragen, bei denen der Bewerber das Gefühl hat, in ‚die Ecke gedrängt’ zu werden, sind darauf angelegt, zu sehen, wie selbstbewusst jemand ist“, weiß Bewerbungsexperte Jürgen Hesse. Stressfragen werden nämlich gern eingestreut, um die Kritikfähigkeit und Stressresistenz eines Kandidaten zu überprüfen. „Wie lang ist ein 10-Mark-Schein?“ lautete beispielsweise vor 20 Jahren eine Frage, die damalige Bewerber aus der Fassung brachte.

Grund genug für die beiden Psychologen Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader, einen Karriereratgeber zu schreiben, der Bewerbern den Umgang mit Einstellungstests erleichtern sollte. Die Idee überzeugte: Mittlerweile hat das Erfolgsduo Hesse/Schrader über vier Millionen Bücher zu den entscheidenden Aspekten von Bewerbung und Karriere verkauft.

Die meisten Probleme, so Hesse, hätten Bewerber mit der klassischen Frage nach den eigenen Schwächen: „Da fällt den meisten nichts ein, was sie gern erzählen würden. Dabei hat natürlich jeder Schwächen - und wenn es nur Schokolade ist“. Weit verbreitet ist auch der Irrglaube, man solle am besten nur Schwächen nennen, die in vermeintliche Stärken umgewandelt werden können. Die seit Jahren kursierenden Standardantworten „Ungeduld“ oder „Perfektionismus“ haben daher mittlerweile ausgedient.

Dennoch sollten sich Bewerber auf eine solche Frage vorbereiten. Und eine Antwort geben, mit der sie sich möglichst nicht selbst schaden. Unpünktlichkeit beispielsweise wäre eine Schwäche, die unmittelbar negative Auswirkungen hätte. Die einzig richtige Antwort auf eine Frage gibt es ohnehin nicht. Sie zielt eher auf die Ehrlichkeit des Bewerbers ab und auf seine Fähigkeit, mit Schwächen umzugehen. Der Tipp des Karriereexperten Hesse lautet denn auch, mit Gelassenheit und Charme zu reagieren. Leichter gesagt als getan, aber darauf kommt es eben an. „Zu zeigen, dass man nicht gleich an die Decke geht, sondern freundlich und gelassen bleiben kann“, betont Hesse.

Wer sich mit den Spielregeln eines Bewerbungsgespräches und dem Unternehmen, bei dem er sich bewirbt, auseinander gesetzt hat, kann auch bei vermeintlich fiesen Fragen souverän kontern. „Zumal keine Frage von vornherein schwierig oder gar fies ist“, so Hesse, „sondern meist erst während des Gesprächsverlaufs so empfunden wird.“ Je besser die Vorbereitung, umso geringer ist daher der Stresspegel während des Gesprächs.

Hesse rät allen Berufseinsteigern und Wechselwilligen: „Suchen Sie nicht erst im Vorstellungsgespräch nach den passenden Worten, sondern trainieren Sie vorher Ihre Antworten auf typische Fragen.“ Hilfreich sei auch, diese Antworten mit kurzen und aussagekräftigen Beispielsituationen zu untermauern.

Antje Rickers hatte sich vorbereitet – und reagierte richtig: „Wenn das so ist, werde ich mir Gedanken darüber machen, wie ich Sie noch besser hätte überzeugen können“, konterte die Betriebswirtin. Eine souveräne Reaktion, findet Karriereexperte Hesse.

(Quelle: Heike Friedrichsen/www.personalmarkt.de. Der Ratgeber von Hesse/Schrader mit den wichtigsten Tipps steht hier für 5,90 Euro zum Download bereit.)

Die Blackfin-Prozessoren von Analog Devices basieren auf der gemeinsam mit Intel entwickelten „Micro Signal Architecture (MSA)“ und verbinden die Eigenschaften eines Hochleistungs-DSP mit der Programmierbarkeit und Effizienz eines RISC-Prozessors in einem Rechenkern. Der Befehlssatz des Blackfin umfasst sowohl 32-bit-Instruktionen für die typischen DSP- und speziellen Video- und Media-Funktionen als auch 16-bit-Befehle für die speichereffiziente Bearbeitung von Steuerungsaufgaben. Das dynamische Power-Management der Blackfin-Prozessorfamilie ermöglicht es dem Entwickler, sowohl die Taktfrequenz als auch die Versorgungsspannung der Applikation anzupassen und damit die Leistungsaufnahme in der Applikationen zu optimieren.

Neue Single- und Dual-Core-Bausteine

Die neuen Familienmitglieder in Single- und Dual-Core-Ausführung lassen sich mit einer Taktfrequenz bis zu 756 MHz betreiben und eignen sich besonders für Media-Applikationen oder Anwendungen im automobilen und industriellen Bereich.

Da alle Blackfin-Prozessoren untereinander Code-kompatibel sind, ist es für den Anwender leicht, Software-Module auf die unterschiedlichen Derivate zu portieren. Bei der Entwicklungsumgebung kann man im Moment entweder auf „VisualDSP++“ von Analog Devices oder die „MULTI IDE“-Tool-Suite von Green Hills zurückgreifen.

Der Blackfin-Core besteht aus zwei MAC-Einheiten (Multiply/Accumulate), zwei 40-bit-ALUs, vier 8-bit-Video-ALUs und einem „Barrel-Shifter“. Diese Recheneinheiten verarbeiten 8-, 16- oder 32-bit-Daten direkt aus dem Registersatz. Die Schnittstellen und die Speicherkonfigurationen der einzelnen Familienmitglieder sind in der Tabelle aufgelistet.

Doppelte Rechenleistung aus zwei Cores
Der neueste Baustein der Familie ist der ADSP-BF561. Bei ihm sind zwei identische Blackfin-Cores auf einem Chip integriert. Der neue Baustein ermöglicht symmetrisches Multi-Processing (SMP) und zeichnet sich aus durch einen Takt bis zu 756 MHz und eine Rechenleistung von insgesamt 3024 MMAC/s (Million Multiply/Accumulate Operations per second). Die Cores verfügen jeweils über ihren eigenen Speicher für Befehle und Daten (L1-Speicher) sowie einen gemeinsamen L2-Speicher, auf den beide zugreifen können. Die auf dem Chip integrierten Schnittstellen lassen sich von beiden Cores ansprechen. Der Dual-Core-Blackfin ermöglicht den einfachen Aufbau flexibler und skalierbarer Systeme. So kann man zum Beispiel in einem der beiden Cores alle (Ablauf-)Steuerfunktionen wie das Betriebssystem, Kommunikations-Protokoll-Stacks und andere Steuerfunktionen ausführen und im zweiten Kern DSP-typische Media-Aufgaben abarbeiten. Gegenüber einem Dual-Core-RISC/DSP-Ansatz hat man hier den Vorteil, dass man nur mit einer Architektur und einem Entwicklungswerkzeug vertraut sein muss und die Aufgaben flexibler zwischen den beiden identischen Cores verteilen kann. In einem anderen Anwendungsfall kann man die DSP- und Media-Funktionen auf beide Cores aufteilen und parallel verarbeiten. Dies bietet sich z.B. bei der Videoverarbeitung an, wo man die geraden Frames in dem einen Core und die ungeraden im anderen berechnen könnte. In vielen Applikationen wird man aber auch oft eine Kombination aus den beiden dargestellten Beispielen antreffen.

Der ADSP-BF561 eignet sich besonders für Produkte wie Digitalkameras, Videokameras, portable Media-Player und drahtlos vernetzbare Geräte, aber auch für neue Geräte oder Anwendungen im Automobilbereich, z.B. zum Einsatz in Fahrerassistenzsystemen. Der folgende Abschnitt erläutert den Einsatz der „Blackfin eMedia Platform“ im Zusammenwirken mit der FUSIV-Netzwerkverarbeitungs-Technologie des Unternehmens in Media-Anwendungen. Die Kombination beider Technologien ermöglicht IP-fähige (Internet Protocol) Endgeräte wie Home-Gateways, Media-Adapter, Consumergeräte (IP-TV) und Set-Top-Boxen, die die unterschiedlichsten Kombinationen an digitaler Unterhaltung und Diensten bereitstellen können. Das vernetzte Haus in Bild 1 ist ein Beispiel dafür.

Media-Adapter und IP-basierende Set-Top-Boxen

Es ist heute immer noch umständlich, digitale Familienfotos im Freundeskreis allen gemeinsam zu präsentieren. Einfacher wird es, wenn sich in gewohnter Weise die auf dem heimischen PC gespeicherten Medien ins Wohnzimmer transportieren lassen. Die ersten Endgeräte, sog. „Media-Adapter“, sind bereits im Handel erhältlich. Ein Media-Adapter (Bild 2), der am Fernsehgerät angeschlossen ist, ermöglicht es, mit der Infrarot-Fernsteuerung beliebige Medien vom „fernen“ PC abzurufen. Diese werden dann über ein beliebiges IP-Netz geschickt, im Media-Adapter decodiert und am TV-Bildschirm dargestellt. Dabei muss sich der Verbraucher nicht mehr mit Netzwerktechnik auseinandersetzen. „Universal Plug and Play“ (UPnP) soll in Zukunft dafür sorgen, dass sich diese Geräte nach dem Einschalten selbst konfigurieren und sich über das Netzwerk informieren, welche Funktionen andere angeschlossene Geräte zur Verfügung stellen. Ist beispielsweise ein MPEG-4-codierter Film im DVD-Spieler eingelegt und die Hardware des Empfängers signalisiert, dass nur das Format WMV9 unterstützt wird, kann der Film vor dem Senden in Echtzeit ins unterstützte Format (hier WMV9) transcodiert werden. Die Formate der auf dem PC befindlichen Medien, die ins Wohnzimmer übertragen werden sollen, sind sehr unterschiedlich. Filme im MPEG-, Divx-, WMV9- oder RM-Format, Audio-Dateien wie MP3 und Bild-Dateien in den Formaten BMP, PNG, JPG, GIF und TIF müssen unterstützt werden. Ein Media-Adapter muss in der Lage sein, alle gängigen Media-Formate zu decodieren und in bester Qualität auf dem Bildschirm und über die Lautsprecher wiederzugeben. Die gleiche Hard- und Software eines Media-Adapters lässt sich auch in einer IP-Set-Top-Box verwenden, um etwa Video-on-Demand-Angebote zu unterstützen.

In Deutschland gibt es zur Zeit rund 4,2 Millionen DSL-Nutzer. In ganz Europa beläuft sich die Anzahl der Kunden auf insgesamt 15 Millionen Anwender mit DSL-Breitband-Zugang, und die Telefongesellschaften haben Pläne, die Verbreitung und die Bandbreite pro Anschluss weiter auszubauen. Was aber tun mit der zur Verfügung gestellten Bandbreite? Eine Vielzahl der Beitbandkunden nutzt ihren Anschluss heute hauptsächlich für E-Mails, zum Surfen und für den Dateiaustausch.

Eine Folge des harten Wettbewerbs ist, dass auf der Anbieterseite immer weniger Geld pro DSL-Anschluss verdient wird. Die Anbieter suchen händeringend nach interessanten Applikationen, die zusammen mit dem Anschluss angeboten und vermarktet werden können. Voice over IP (VoIP), Video on Demand (VoD) oder die Videotelepho-nie sind solche Applikationen, die aufgrund der heute verfügbaren Bandbreite sinnvoll zusammen mit DSL angeboten werden können und den Anbietern ein zusätzliches Einkommen erschließen könnten (Bild 3). In der Geburtsstunde von ADSL war VoD die treibende Applikation!