Fotovoltaik-Weltmarkt wächst bis 2012 auf 16,4 Mrd. Dollar

Die Lieferengpässe bei Solarsilizium werden das Wachstum des Fotovoltaik-Marktes nur 2008 verlangsamen. Technologische Fortschritte und kostengünstige Systeme werden einer ab 2009 für ein noch höheres Marktwachstum als bisher sorgen.

Trotz der aktuellen Verknappung der Solarsiliziumvorräte sollen einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Frost&Sullivan zufolge technologische Fortschritte und kostengünstige Systeme zu einem starken Aufschwung auf dem Photovoltaik-Markt führen. Vor diesem Hintergrund geht die Studie von einer Steigerung der Umsätze von 6,5 Mrd. Dollar (2005) auf 16,4 Mrd. Dollar im Jahr 2012 aus.

Begründet wird diese positive Prognose des »Global Solar Power Markets« mit neuen Dünnschicht-Technologien, die den Siliziumverbrauch pro Quadratmeter bei gleicher Leistung bedeutend reduzieren. Das ermöglicht den Herstellern, am nötigen Rohmaterial zu sparen und zugleich Kosten zu dämpfen. »Der knappe Vorrat an Solarsilizium bedeutet für die Fotovoltaik-Branche zwar nur ein eingeschränktes Wachstum«, stellt der Autor der Studie, Pramodh Panchanadam, fest, »doch wenn die Hersteller ihre Produktionskapazität steigern und neue Technologien sowohl bei Herstellungs- als auch bei Produktionsabläufen nutzen, können sie die steigende Nachfrage nach Solarinstallationen befriedigen und die Risiken dieser Rohstoffverknappung abfangen.«