Femtozellen – bald auch für LTE

Das Kommunikationselektronik-Unternehmen picoChip stellt neue System-on-Chip-(SoC)-Basisbandprozessoren vor, die speziell auf den rasch wachsenden Markt für Femtozellen abzielen – nicht zuletzt künftig auch für LTE.

Die neue Basisband-Bausteingeneration basiert auf firmeneigener Modem-Software, die es Herstellern von Femtozellen ermöglicht, den dafür erforderlichen Materialaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Der picoChip PC302 ist das erste Mitglied dieser Familie und stellt eine Single-Chip-Lösung zunächst für HSPA-Femtozellen dar, die konform zu TR25.820 und der neuen standardisierten Iu-h-Schnittstelle ist. Der Baustein unterstützt bis zu vier Nutzer von Femtozellen-Access-Points gleichzeitig und stellt 14,4 MBit/s Downlink- sowie 5,7 MBit/s Uplink-Datenrate zur Verfügung.

Der Baustein enthält ein 3GPP-NodeB-Modem, den RNC-Stack, das Radio Resource Management, eine Verschlüsselungs-Engine, einen Highspeed-Beschleuniger, die Synchronisation, Netzwerksuchfunktionen und Peripherie-Elemente.

Für die PC3xx-Familie ist in Form weiterer Chips auch das Upgrading auf mehr als nur vier gleichzeitige Nutzer einer Femtozelle möglich, auch eine höhere Leistungsfähigkeit (Release 7 mit HSPA+ und MIMO) und andere Luftschnittstellen wie z.B. LTE werden, so das Unternehmen, möglich sein.