FDT Group gibt Protokolle für Fabrikautomation frei

Mit der Freigabe der Spezifikationen für Profinet I/O und Modbus gibt es mehr Wahlmöglichkeiten für die herstellerunabhängige Integration von Geräten und Systemen.

Die FDT Group verstärkt die Anwendung Ihrer Technologie in der Fabrikautomation durch die Freigabe der Spezifikationserweiterungen (Annex) für Profinet I/O und Modbus. Ein Annex umfasst die XML-Schemata zur Implementierung von Gerätemanagern (DTM). Die Erweiterungen stehen ab sofort allen Mitgliedern zur Verfügung (demnächst auch Nicht-Mitgliedern). Damit können Anwender die FDT-Technologie in Geräte und Systeme in Anwendungen der Fabrikautomation integrieren.

Wie es bereits in Anwendungen der Prozessautomation der Fall ist, soll die FDT-Technologie die Kosten von Automatisierungsanlagen senken. Dies wird erreicht durch vereinfachtes Engineering, Reduzierung der Tool-Anzahl und vereinfachte Projektverwaltung.

Die FDT Group arbeitet zudem an weiteren Protokollspezifikationen: Der Annex für CIP wird um CompoNet ergänzt. Auch der ASI Annex wird demnächst fertiggestellt, und die Arbeitsgruppe für IO-Link hat einen ersten Entwurf erstellt. Mit der Arbeit für die Definition eines Annex für CANopen wird im Dezember begonnen.