FBDi arbeitet an Traceability-Leitfaden

Das Thema Traceability rückt in der Industrie in den Vordergrund. Der ZVEI plant eine Überarbeitung seines Leitfadens bis zur productronica im November 2009, der FBDi soll an der Neudefinition dieses Leitfadens mitwirken.

Der FBDi-Arbeitskreis »Traceability« wurde jetzt zur Mitarbeit bei der Neudefinition des ZVEI-Traceability-Leitfadens beauftragt. Die Leitung übernimmt Jens Dorwarth, Vorsitzender des FBDi-Arbeitskreises Umwelt. »Als Vertretung der Distributoren betrachten wir diese Chance eines gemeinsamen Vorschlags zur Regelung der Traceability als Meilenstein«, erläutert Jens Dorwarth, »denn die neue Definition soll als genereller Leitfaden über die gesamte Lieferkette gelten. Wir möchten einen gemeinsamen Mindeststandard schaffen, um redundante Arbeitsschritte zu vermeiden und vor allem, um die Verantwortlichkeiten genau festzulegen.«

Besonders wichtig ist für den FBDi die Trennung zwischen interner und externer Rückverfolgbarkeit, um im Ernstfall zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer unterscheiden zu können. Daher wird der FBDi einen  »ergänzenden« Leitfaden für die Distribution erstellen, der die Thematik Traceability und deren Anforderungen an die Distribution im Besonderen beleuchtet, der aber keinesfalls als Parallelwerk zum ZVEI-Leitfaden zu sehen ist.
 
Der Vorschlag zur Neudefinition lautet: »Traceability ermöglicht die Rückverfolgbarkeit von Produkten und Erzeugnissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.«