Erste schnelle Messkarten mit FPGA

National Instruments bietet die beiden ersten frei konfigurierbaren Messkarten auf FPGA-Basis mit schneller A/D-Wandlung.

Mit den Messboards verbunden ist ein »Pioneer Program« für das Design digitaler Test- und Kommunikationssysteme. Ingenieure und Wissenschaftler können mit LabVIEW FPGA den Funktionsumfang der beiden Baugruppen auf Hardwareebene festlegen, indem sie den rekonfigurierbaren FPGA-Baustein frei programmieren. Mittels der FPGA-Technik vermögen Anwender die Fähigkeiten ihrer Hardware immer wieder neu per Software zu definieren.

Das erste Modul beruht auf PXI Express und verfügt über vier serielle I/O-Kanäle bis 3,125 GBit/s sowie 24 universelle Digital-I/O-Kanäle bis 400 MBit/s. Es bietet einen x4-Anschluss und ermöglicht somit einen Datendurchsatz von maximal 1 GByte/s. Geeignet ist es folglich vor allem für Streaming-Anwendungen. Anbinden lässt es sich an DVI, HDMI, Serial ATA, FireWire und andere digitale Hochgeschwindigkeits-Protokolle. Das mit ihm verbundene »Pioneer Program« umfasst neben ihm selbst die nötigen PXI-Express-Chassis und -Controller, die LabVIEW 8.20 Professional Edition sowie das LabVIEW FPGA Module.

Beim zweiten Modul handelt es sich um ein PCI-Board mit zwei 14-Bit-IF-Eingangskanälen mit Abtastraten von 100 MSample/s und zwei 14-Bit-IF-Ausgängen mit 200 MSample/s. Es umfasst ein LabVIEW-FPGA-Zielsystem und eignet sich somit für Software-Defined-Radio- und Radio-Frequency-Identification-Anwendungen. Das mit ihm verknüpfte »Pioneer Program« enthält das Gerät, LabVIEW, das LabVIEW FPGA Module und das Modulation Toolkit for LabVIEW.