Erste Messtechnik-Lösungen für UMTS LTE

Rohde & Schwarz zeigt auf der electronica erste Lösungen für die Erzeugung und Analyse von UMTS-LTE-Signalen.

Netzbetreiber in aller Welt rüsten derzeit ihre UMTS-Netze mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) auf. Ab 2007 soll HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) die Datenübermittlung vom Mobiltelefon zur Basisstation leistungsfähiger machen. Doch damit ist die Weiterentwicklung von UMTS keineswegs abgeschlossen: Das 3GPP (Third Generation Partnership Project) arbeitet bereits an einer Spezifikation für UMTS Long Term Evolution (LTE). Und bevor die UMTS-LTE-Spezifikation komplett ist, gibt es aus der Mobilfunk-Messtechnik-Branche, genauer gesagt: von Rohde & Schwarz, schon die ersten vorläufigen Lösungen für die Generierung und Analyse entsprechender Signale. Sie beruhen auf dem High-End-Spektrumanalysator R&S FSQ und den Signalgeneratoren der Serie R&S SMU200A.

UMTS LTE soll die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von UMTS für breitbandige Mobilfunkanwendungen oder mobiles Fernsehen sicherstellen. Im Downlink sind Datenraten bis zu 100 MBit/s, im Uplink bis zu 50 MBit/s vorgesehen. Hinzu kommen deutliche Verbesserungen bei Zugriffszeiten, Datendurchsatz und spektraler Effizienz. Ähnlich wie bei WiMAX basiert die Datenübertragung von der Basisstation zum Mobiltelefon auf OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access). Für den Uplink kommt das Übertragungsverfahren SC-FDMA (Single Carrier Frequency Division Multiple Access) zum Einsatz. UMTS LTE geht voraussichtlich ab 2009 an den Start.