Wind River liefert Werkzeuge für LiMo-Plattform

Das LiMo-Konsortium steuert die Entwicklung eines Linux-Betriebssystems für mobile Geräte. Wind River liefert dafür wichtige Werkzeuge, mit denen eine Referenzplattform zusammengestellt wird.

Die LiMo-Foundation hat sich die Entwicklung eines hardware-neutralen, Linux-basierten Open-Source-Betriebssystems für mobile Geräte auf die Fahnen geschrieben. Als Ergebnis wird ein universelles »Mobile Linux« angestrebt. Zwar wird Wind River nicht mit der Zusammenstellung des eigentlichen Betriebssystems beauftragt, was ja angesichts des existierenden »Wind River Linux« denkbar wäre, dafür liefert Wind River als Systemintegrator jedoch wichtige Tools für die LiMo-Plattform. Grundlage hierfür ist die auf Eclipse beruhende Workbench von Wind River, die den LiMo-Mitgliedern als gemeinsame technische Grundlage für Tools, Tests und Integrationsdienste für die Zulieferung von Code dienen soll. Mit den Funktionen und Diensten können LiMo-Mitglieder den Code, den sie zur Plattform beisteuern wollen, durch eine gemeinsame Arbeitsumgebung bündeln, härten und validieren.

Über die reine Integration von Code hinaus beabsichtigt Wind River, mittels Kollaborations-Tools die Abläufe der Code-Bereitstellung zu beschleunigen. Dies soll vor allem bei eher strategischen Beiträgen wirksam werden, da solcher Code in LiMo-Referenz-Plattformen integriert werden muss. Die Version R2 der LiMo-Plattform soll im Laufe des Jahres 2009 herauskommen; Interims-Releases sollen OEMs die Weiterarbeit an neuen LiMo-Geräten ermöglichen.