Universal Debug Engine unterstützt Programm-Trace

Programm-Trace über die Nexus-Schnittstelle ermöglicht die Universal Debug Engine (UDE) ab Version 2.4.12. Verfügbar ist diese Funktion in Kombination mit dem Universal Access Device 2+ von pls derzeit für die PowerArchitecture-Derivate MPC55xx und MPC56xx von Freescale sowie SPC56xx von ST Microelectronics.

Unterstützt wird ein 2-bit-, 4-bit- oder bei den MCUs der MPC55xx-Familie sogar 12-bit-breiter Trace-Datenport mit bis zu 180 MHz Taktrate, wobei bis zu 1 Mega-Samples aufgezeichnet werden können. Bei einer Komprimierung der Trace-Daten direkt durch die Trace-Hardware entspricht dies mehreren Millionen Maschinenbefehlen. Jedes Sample kann darüber hinaus acht zusätzliche externe Hardwaresignale enthalten.

Die Aufzeichnung der Samples erfolgt synchron zur Nexus-Taktfrequenz. Dies ermöglicht eine optimale Nutzung des Trace-Speichers und anwendungsoptimierte Zeitstempel. Start und Stopp der Aufzeichnung lassen sich über Pre-Trigger, Mid-Trigger, Post-Trigger oder Address-Trigger komfortabel steuern. Das Tracefenster in der Bedienoberfläche bietet dem Entwickler einen direkten Link von den Trace-Samples zum zugehörigen Source-Code, die Anzeige der Programmlaufzeit auf Basis der Zeitstempel sowie umfangreiche Suchfunktionen.