Treffpunkt der Macher

Während weite Teile der Wirtschaft in Angststarre verfallen, fasst sich die Embedded-Branche ein Herz und zeigt auf ihrer Leitmesse was sie kann: Probleme anpacken und lösen!

Die »embedded world Exhibition&Conference 2009«, vom 3. bis 5. März in Nürnberg, ist der internationale Branchentreff für Embedded-Computing-Technologie dank der unvergleichlichen Kombination aus Messe, Konferenz und Fachpublikum. Dieses Jahr kommt der Veranstaltung eine besondere Bedeutung zu: als erstes Stimmungsbarometer des Jahres.

»Trotz der offensichtlich weltweit angespannten wirtschaftlichen Lage steht die embedded world gut da und erweist sich als Fels in der Brandung. Sie bietet den allgemeinen, diskutierten Herausforderungen die Stirn«, betont Alexander Mattausch, Projektleiter der »embedded world Exhibition&Conference« von der NürnbergMesse. »Und diesen Optimismus belegen Zahlen: Denn in der Ausstellungsfläche legen wir nochmals um fünf Prozent zu, der internationale Anteil der ausstellenden Unternehmen steigt auf jetzt 38 Prozent. Die internationale Embedded Community setzt mit der embedded world ein positives Signal.«

Die Zukunft richtig formen, ist auch der Tenor der kostenlosen und für alle Fachbesucher frei zugänglichen Keynote einer ganz besonderen, international renommierten Persönlichkeit: Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher. Sein Engagement für die »Global Marshall Plan Initiative«, die beispielsweise von Al Gore, dem früheren US-Vizepräsidenten, unterstützt wird, machte ihn weltweit bekannt. Er eröffnet am Dienstag, den 3. März 2009 um 9:30 Uhr mit seinem Vortrag »Directing Globalization as a Key Issue - the Role of Innovation and Technology« die weltweit größte Embedded-Veranstaltung.

Klimagerechtigkeit als Formel für eine globale Lösung, mit der Regierungen den zukünftigen Umwelt-Herausforderungen begegnen können, ist das zentrale Thema seiner Keynote. Laut Radermacher sind Elektronik und IT ressourcenintensiv und verbrauchen erhebliche Mengen elektrischer Energie. Sie können aber auch viel dazu beitragen, Menschen zu vernetzen, weltweit Ausbildung zu erleichtern, Armut zu überwinden oder den Zustand der Umwelt zu verbessern – wenn die Regierungen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. 

Für die »embedded world« passt das Umfeld bereits: Im Unterschied zu sehr vielen anderen Messen ist sie keine lärmende Show-Veranstaltung, sondern eine effektive Lösungsmesse. Dies verdankt sie zu einem großen Teil ihrem qualifizierten Fachpublikum, das auch in turbulenter Zeit seinen »Marktwert« nicht eingebüßt hat. »Wir wollen den Fachbesuchern der embedded world mit der Jobbörse einen wichtigen Mehrwert bieten. Die ersten Stellenangebote sind bereits online«, freut sich Mattausch. Darüber hinaus werden in jeder Ausstellungshalle zusätzlich an prominenten Stellen Aushänge zu finden sein. Mehr Informationen unter: www.embedded-world.de/jobboerse.

Die embedded world adressiert gezielt die Bedürfnisse der Entwickler und Anwender von Mikrocontrollern/-prozessoren, Baugruppen und Boards, Hard-/Software-Tools sowie Betriebssysteme und Programmiersprachen. Ebenso werden Dienstleistungen zur Entwicklung und Systemintegration von Embedded-Applikationen gezeigt. Diese Erfolgsmischung honorierten letztes Jahr 17.341 Fachbesucher, 675 ausstellende Unternehmen sowie rund 1250 Embedded-Spezialisten, die an den beiden Kongressen teilnahmen.

Führende europäische Veranstaltung für die Embedded-Community

So präsentiert die Design&Elektronik mit der »embedded world Conference« auch dieses Jahr wieder die führende europäische Veranstaltung für die Embedded-Community, die alle Bereiche der Embedded-System-Entwicklung abdeckt. Neben Hardware, Software und Tools widmet sich die Konferenz erstmalig auch Themen wie »Green Electronics« oder Projektmanagement und greift damit aktuelle Entwicklungen auf.

Herausragende Fachleute der Embedded Community geben in ihren Vorträgen Antworten auf die dringendsten Fragestellungen und machen die Embedded-System-Entwickler fit für die Herausforderungen von morgen. Mit 24 Sessions und 20 Classes verheißt das Programm der »embedded world Conference« wieder eine interessante und lebendige Kongressveranstaltung, die exakt auf die Anforderungen der Entwicklungsingenieure zugeschnitten ist.

Neben den Experten für Echtzeitbetriebssysteme (Dr. David Kalinsky), Embedded Linux (Prof. Nicholas McGuire), Embedded Security (Prof. Christof Paar) und modellbasierte Entwicklung (Dr. Bruce Powel Douglass) ist es gelungen, mit Paul Anderson, Keith Curtis und Ken Withaker herausragende Referenten zu aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Softwarequalität, Multitasking und Projektmanagement zu gewinnen.

electronic displays Conference

Bereits in die dritte Runde in Nürnberg geht die »electronic displays Conference«: Rasch hat sich der Kongress parallel zur embedded world etablieren können. »Nach erfolgreichen electronic displays Conferences in den Jahren 2007 und 2008 hat der Beirat den Event im März 2009 an einigen Stellen fein justiert: So wird es diesmal nach den Sessions ›Author Interviews‹ geben«, erklärt Professor Dr. Karlheinz Blankenbach, Hochschule Pforzheim, Vorsitzender des Kongressbeirates. Informationen zum Kongressprogramm der »electronic displays Conference 2009« sowie eine Online-Anmeldemöglichkeit finden Interessenten unter www.electronic-displays.de.

Neben den hochkarätigen und internationalen Kongressen finden in den Hallen 10 und 11 erstklassige Vorträge im Ausstellerforum statt. Damit ist auch dieses Jahr wieder ein sehr beachtliches Paket für die Embedded-Profis geschnürt worden – die Branche freut sich also zu recht auf ihre »embedded world«.

Informationen und kostenlose Online-Registrierung

Wer clever ist, nutzt die Möglichkeit, sich vorab online für den Messebesuch zu registrieren und sichert sich damit den schnellen und kostenlosen Eintritt zur embedded world 2009. Das aktuelle Aussteller- und Produktverzeichnis, Hallenpläne, das ausführliche Kongressprogramm, Tipps zur Anreise und weitere Informationen rund um die embedded world 2009 sind unter www.embedded-world.de abzurufen.