Schachtelstapel: miniITX- und nanoITX-Gehäuse von VIA

VIA stellt ein Industrie-PC-System mit stapelbaren Gehäusen vor: Die Gehäuse für mini- und nanoITX-Boards lassen sich durch Zusatzmodule für I/O- und Massenspeicher erweitern.

VIA hat zwei neue Industrie-PC-Familien mit modularen, stapelbaren Gehäusen entwickelt. Die AMOS-1000-Familie kann eines der vielen Epia-miniITX-Boards aufnehmen, während die AMOS-2000-Familie für nanoITX-Boards konstruiert wurde. Die Gerätefamilie eignet sich für vielfältige Anwendungen aus den Bereichen digitale Anzeigesysteme, Gaming, Point-of-Sales/Point-of-Service oder Überwachung.

Das AMOS-1000-System besteht aus einem Hauptgehäuse in dem das Mainboard im miniITX-Format Platz findet. E/A-Anschlüsse werden über eine übliche ATX-Blende nach außen geführt. Zusätzlich ist Platz für einen Gleichstromwandler, eine 2,5-Zoll-Festplatte sowie kleinere Tochterplatinen mit DVI-, COM- oder USB-Schnittstelle. Für Massenspeicher gibt es ein ultraflaches Erweiterungsgehäuse in dem sich neben zwei 2,5-Zoll-Festplatten auch ein flaches optisches Laufwerk, eine Speicherkartenslot und ein MiniPCI-Port befinden.

Das Mainboard hat Anschlüsse für zusätzliche PCI- und PCI-Express-Karten, aber keinen Platz dafür. Um solche Erweiterungen zu installieren, gibt es ein weiteres Gehäuse mit Riser-Karte. Hier lassen sich dann PCI- und PCI-Express-Erweiterungen unterbringen.

Das AMOS-2000-System nimmt die kleineren nanoITX-Boards auf. Das Hauptgehäuse ist nur 19x19x6 cm³ groß. E/A-Anschlüsse auf beiden Seiten enthalten USB- DVI- und COM-Schnittstellen sowie den Anschluss für eine WLAN-Antenne. Für dieses Gehäuse gibt es nur das zusätzliche Storage-Gehäuse aber keine PCI-/PCI-Express-Erweiterung.