Proof-of-Concept-Plattform von Future Electronics

Mit »Future-Blox« bietet Future Electronics eine Entwicklungsplattform an, die das bausteinartige Zusammenstecken mehrerer Entwicklungsplatinen ermöglicht.

Das soll die von Design-Ingenieuren zur Bauteile-Evaluierung und zur Proof-of-Concept-Entwicklung aufgewandte Zeit drastisch reduzieren. Die von Future Electronics entwickelten Evaluierungsplatinen können über einen gemeinsamen Bus zu einer Entwicklungsplattform verbunden werden, die zum schnellen Machbarkeitsnachweis (Proof-of-Concept) sowie zur Systemevaluierung dient. Im Unterschied dazu sind die derzeit von Bauelementeherstellern erhältlichen Entwicklungs-Boards als selbstständige Einheiten ausgelegt. Für den Entwicklungsingenieur ist es meistens aufwändig und zeitraubend, verschiedene Boards miteinander zu verbinden, um auf diese Weise die Wechselwirkungen zwischen den Komponenten wie Prozessoren, Kommunikations-ICs, Leistungshalbleitern, Display-Treibern und Mensch-Maschine-Schnittstellen zu modellieren.

Um hier Abhilfe zu schaffen, entwickelte Future eine gemeinsame Busschnittstelle und ein physikalisches Verbindungsformat für mehrere Entwicklungsplatinen, um so die Komponenten von verschiedenen Herstellern zusammen stecken zu können. Die neuen Entwicklungsplatinen mit der Bezeichnung Future-Blox unterstützen Standard-Entwicklungssoftware von Drittanbietern als auch selbst entwickelte. Das bedeutet, dass Ingenieure nun unmittelbar nach dem Zusammenstecken von zwei oder mehreren Boards mit der Simulation, Compilierung und dem Debugging von Software für ein vollständiges Proof-of-Concept bzw. einen Prototypen beginnen können.

»Es wird immer schwieriger für unsere Kunden, auf Hardwareebene eine Differenzierung zu erreichen - der eindeutige Trend bei OEMs geht dahin, differenzierte Softwareanwendungen auf mehr oder weniger gemeinsamen Hardwareplattformen aufzubauen«, erklärt Fred Knowles, VP Technischer Vertrieb von Future Electronics (EMEA). »Future-Blox ist eine innovative Antwort auf diesen Trend, erlaubt sie doch unseren Kunden, wesentlich weniger Zeit für die Entwicklung der Hardwaregrundlage für ihre Produkte aufzuwenden und sich stattdessen auf die Anwendungsentwicklung zu konzentrieren - denn genau hier können sie tatsächlich den Wert am besten steigern und sich differenzieren.«