Neues Modul-Computer-Konzept

Statt PCI-Express und USB in bestehende Bus- und Backplane-Systeme nachträglich zu integrieren, setzt IEI ausschließlich auf diese beiden seriellen Schnittstellen für sein neues Steckkarten-Industrie-PC-System »DinoBlade DIN 3000«.

Auf der passiven Backplane gibt es nur PCI-Express, USB 2.0 und Versorgungsspannungen. Es ist aber auch möglich, eine aktive Backplane zu entwickeln, um applikationsspezifischere Lösungen zu realisieren. PCIe-to-PCI-Bridges könnten dann ebenso zum Einsatz kommen wie USB-Hubs oder spezifische I/O-Bausteine.

Bislang bietet IEI (Vertrieb u.a. Comp-Mall) ein Chassis mit fünf Steckplätzen an, wobei je ein spezifischer Slot durch die CPU- und die Stomversorgungskarte belegt sind. Der CPU-Einschub basiert auf einem ULV-Celeron-Prozessor (800 MHz) und Intels 915-Chipsatz und bietet VGA-Grafik, Gigabit-Ethernet, CF-II, einen Audio-Controller sowie serielle RS-232- und USB-2.0-Schnittstellen an der Frontblende. Für die Backplane sieht die Spezifikation vier PCI-Express-Devices und entweder drei USB-Devices oder drei ExpressCards vor.

Die Stromversorgung erfolgt über einen 12-V-DC-Konverter (100 W) und ein externes Netzteil für AC. Es werden die üblichen ATX-Spannungen in das System eingespeist; als Obergrenze sind 200 W vorgesehen.

Für die verbleibenden drei I/O-Steckplätze bietet IEI zurzeit einen Framegrabber, eine Massenspeicherkarte und ein ExpressCard-Laufwerk an. Der Framegrabber ist für Überwachungsaufgaben konzipiert und bietet MPEG4-Verarbeitung in Echtzeit für zwei Video- und Audio-Kanäle.