Mathworks koppelt Simulink an VisualDSP++ von Analog Devices

Modellorientierte Entwicklung mit Simulink auch für DSPs von Analog Devices.

"Link for Analog Devices VisualDSP++" ist eine neue Software von The MathWorks und Analog Devices, die Matlab und Simulink mit der Entwicklungs- und Debugging-Umgebung VisualDSP++ von Analog Devices verknüpft.

Mit der Verbindungssoftware, die von The MathWorks vertrieben wird, können Ingenieure unter VisualDSP++ laufenden Embedded Code mit Matlab verifizieren und VisualDSP++-Projekte aus Simulink-Modellen erzeugen. Durch die Generierung von Code und die automatische Verifikation von Signalverarbeitungs- und Regelungsalgorithmen beschleunigt das Tool die Entwicklung und eliminiert Fehlerquellen, die durch manuelle Programmierung entstehen.

Damit öffnet sich die Welt der modellorientierten Entwicklung nun auch für Anwendungen, die auf DSPs von Analog Devices laufen. Diese Anwendungen liegen schwerpunktmäßig in den Bereichen der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Telekommunikations- und Elektronikindustrie. Die Software unterstützt Prozessoren der Blackfin-, Sharc- und TigerSharc-Familien. Das gleiche Simulink-Modell kann jetzt in allen vier Entwicklungsstadien von Embedded-Software eingesetzt werden: Spezifikation, System-Design und -Simulation sowie Generierung von Embedded-Code und Code-Verifikation für Prozessoren von Analog Devices.

Link for Analog Devices VisualDSP++Ò arbeitet nahtlos mit der integrierten Entwicklungs- und Debugging-Umgebung VisualDSP++ zusammen (Integrated Development and Debugging Environment, IDDE). Ingenieure können mit der Software VisualDSP++-Befehle direkt aus Matlab heraus zur Analyse, zum Debugging und zur automatischen Code-Verifikation nutzen. Das Tool unterstützt außerdem die Prozessor-in-the-Loop- (PIL-) Co-Simulation von automatisch generiertem Subsystemcode auf den unterstützten Prozessoren. Während des Algorithmen- und Systementwurfs validierte Simulink-Modelle können zudem zum Testen des Embedded-Code auf dem Target-Prozessor wieder verwendet werden. Mit dieser Fähigkeit für Tests auf der Systemebene können Ingenieure ihre Designs rasch auf dem Target-Prozessor verifizieren, ohne viel Zeit auf das manuelle Neuschreiben von Algorithmen oder die Erzeugung spezieller Testsoftware aufwenden zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass völlig auf den Einsatz zusätzlicher Softwarewerkzeuge für die Verifikation verzichtet werden kann.