Infineon-Tochter verkauft Software-Entwicklungsstandort an Fujitsu

Der Software-Dienstleister Comneon, eine hundertprozentige Infineon-Tochter, verkauft seinen Entwicklungsstandort in Linz an Fujitsu Microelectronics.

Comneon hatte mit Nürnberg, München und Linz drei Standorte in Europa. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Linz wurde jetzt an Fujitsu Microelectronics Europe (FME) verkauft. Zum Leiter des Standorts Linz, welcher jetzt FME Embedded Solutions GmbH heißt, wurde Dr. Gerhard Roos ernannt. Comneon-Geschäftsführer Andreas Rother sagte, dass durch den Verkauf die Wettbewerbsfähigkeit von Comneon gestärkt würde.

Comneon entwickelt Protokollsoftware für mobile Geräte, insbesondere einen GSM-Protokollstack sowie eine Multimode-Protokollsoftware, die auch GPRS, EDGE und WCDMA einschließt. Diese Software wird an die Kunden lizenziert und u.a. von Infineon für dessen Mobiltelefon-Plattformen genutzt.