Hilfe für kleinere Modem-Footprints

Um den Umstieg von gesockelten Modem-Modulen auf SMT-Baugruppen zu beflügeln, bietet Xecom nun technischen Support beim Design einer Backup-Option an.

Vorteile können auch Nachteile sein – diese Erfahrung macht Xecom, kalifornischer Hersteller von Modem-Modulen und DAAs, seit mehreren Jahren. Die von Xecom angebotenen - und in Europa über Actron vertriebenen - Module bieten in ihrer Surface-Mount-Ausführung zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen, gesockelten Modem-Modulen: Auf nur etwa halb so großer Fläche arbeiten die Modelle XE2422H, XE5690H und XE5692H mit wesentlich geringerem Stromverbrauch und ersparen in der Bestückung einen aufwändigen Through-hole Prozess, das alles zu einem mehr als wettbewerbsfähigen Preis. Jedoch ist der »SocketModem«-Standard derart verbreitet, dass potenzielle Kunden oft vor einer inkompatiblen Lösung zurückschrecken.

Die in den genannten Vorteilen begründeten Unterschiede erwiesen sich also letztlich als nachteilig für den Absatz. Um dieses Dilemma zu lösen, bietet Xecom nun technischen Support beim Design einer Backup-Option an. Um das kleinere, für Xecom-Modelle benötigte Pad herum lässt sich relativ einfach die Aufnahme für ein SocketModem designen und bietet so im Falle eines Falles (z.B. strikte Kundenvorgabe eines bestimmten Modem-Moduls) die Möglichkeit, schnell zu einer Second-Source zu wechseln, während für die Standardausführung die Vorteile der Xecom-Module genutzt werden können.