Fujitsu Siemens streicht 700 Stellen in Deutschland

Mit dem Stellenabbau reagiert das Unternehmen auf das »sehr wettbewerbsintensive« Marktumfeld. Die Produktion ist davon jedoch nicht betroffen.

Der Stellenabbau habe nichts mit der Übernahme der Siemens-Anteile durch Fujitsu zu tun, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Der Grund sei die starke Konkurrenz sowie die Neu-Ausrichtung des Produktportfolios. So wolle sich das Unternehmen zum IT-Infrastrukturanbieter entwickeln. Im April wird Siemens seine Anteile für 450 Millionen Euro an Fujitsu verkaufen.

Zuletzt verlor Fujitsu Siemens bei Notebooks und PCs Marktanteile an Acer und Hewlett Packard. Mit der Neu-Ausrichtung will sich Fujitsu Siemens offensichtlich stärker aus diesem margenschwachen Geschäft zurückziehen.

Die Mitarbeiter in der Produktion in Augsburg und im thüringischen Sömmerda sind nicht von dem Stellenabbau betroffen, der etwa 12 Prozent der 6000 Mitarbeiter umfassenden Belegschaft in Deutschland entspricht.