ETX-3.0-Modul mit C7

<p>»ETE-CN700« ist ein Modul, das auf der Version 3.0 der ETX-Industrial-Group-Spezifikation basiert.

Wenn es nach Micrel geht, muss ab sofort eine neue Klasse von Reglern in die Lehrbücher aufgenommen werden: SuperLNRs kombinieren den geringen Ripple, die kurze Transienten-Antwortzeit und die Einfachheit von LDO-Reglern mit dem hohen Wirkungsgrad von Schaltreglern – und das bei einer Gehäusegröße von heutigen LDOs. Außerdem hat Micrel einen 4-MHz-Abwärts-Wandler entwickelt, der einen Rekord-Wirkungsgrad bei kleinen Lasten erreicht.

»ETE-CN700« ist ein Modul, das auf der Version 3.0 der ETX-Industrial-Group-Spezifikation basiert. Neben der Unterstützung von USB 2.0 beinhaltet der neue Standard vor allem die Erweiterung der Massenspeicher-Schnittstelle auf Serial-ATA. Auf dem ETE-CN700-Board wurde die Integration von 2 x S-ATA durch verriegelbare Steckverbinder realisiert, sodass bereits existierende ETX-Baseboard-Designs nicht verändert werden müssen. Das ETX-Modul ist zudem mit einem stromsparenden C7-Prozessor von VIA Technologies bestückt, der mit einer maximalen Frequenz von 1,8 GHz (533 MHz FSB) getaktet ist. Reicht die Performance der VIA-Eden (V4)-Controller mit einem wählbaren Takt von 400 MHz oder 1,2 GHz aus, so ist im spezifizierten Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 60°C sogar ein lüfterloser Betrieb möglich.

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Bekannt ist Micrel vor allem als Hersteller von LDOs und selber fühlt sich das Unternehmen als die Nummer 1 im LDO-Markt. Im Bereich der Schaltregler wächst Micrel nach eigenen Angaben derzeit schnell. Kein geringerem als CEO Ray Zinn, der das Unternehmen 1978 gegründet hat, ist es nun gelungen, die Vorteile der LDOs – die hohe Linarität und die gegenüber Schaltreglern um den Faktor 10 bis 100 kürzeren Antwortzeit - mit den Vorteilen der Schaltregler – vor allem hoher Wirkungsgrad – zu verbinden. Das Ergebnis ist der »SuperLNR«, wobei LNR für Low Noise Regulator steht.

Das erste Mitglied der SuperLNR-Familie ist der MIC38300, der geringes Rauschen mit einer guten Transienten-Peformance und einer hohen Effektivität verbindet, die auf dem Niveau von Schaltreglern liegt. Auf diese Architektur hat Ray Zinn bereits einige Patente angemeldet. »Die Lehrbücher müssen neu geschrieben werden, ab jetzt gibt es eine neue Klasse von Power-Management-ICs«, freut sich Ralf Münster, Director Marketing Power Products von Micrel.

Wie sieht die Architektur nun genau aus? Hier will Micrel den Schleier nur ein ganz klein wenig lüften: Der MIC38300 enthält einen DC/DC-Wandler mit nachgeschalteten LDO. Bis dahin eigentlich nichts Besonderes. Doch die Besonderheit liegt darin, die hohen Integration bei einer Ausgangsspannung von immerhin 3 A zu realisieren. Denn DC/DC-Wandler, LDO und Spule sitzen in einem MFL-Gehäuse, das eine Fläche von 4 mm x 6 mm einnimmt. Mit welcher Taktfrequenz die DC/DC-Wandler arbeiten, ist dem vorläufigen Datenblatt nicht zu entnehmen, sie muss allerdings relativ hoch liegen, damit der Wandler mit einer kleinen Spule auskommt.