Entwicklerforum bietet Design-Know-how für Embedded Systeme

Zwei Workshops im Rahmen des Entwicklerforums »Embedded System Entwicklung«, zeigen, wie sich Teile von C-Programmen elegant in FPGAs auslagern lassen, und den Weg zum eigenen ARM-Cortex-System im FPGA.

Neue Entwicklungstrends treten meist leise in die Öffentlichkeit. Dies scheint auch bei der »C-to-Hardware-Compilierung« der Fall zu sein. Eine Entwicklungsumgebung der Firma Altium verspricht Entwicklern, zeitkritische und rechenintensive Programmsequenzen, geschrieben in der gewohnten Programmiersprache C, einfach und schnell in FPGAs auslagern zu können.

Weil auch Entwicklern ohne VHDL-Kenntnisse so die Programmierung FPGA-basierter Systeme gelingen soll, weichen damit die Grenzen zwischen Hard- und Softwareentwicklung weiter auf. Auch andere Unternehmen greifen den Ansatz auf, FPGAs als Plattform für die Realisierung komplexer Systeme einzusetzen.

So stellt die Firma Doulus ein System mit zwei FPGAs vor - in einem der beiden Bausteine kann der Anwender den immer populärer werdenden Cortex-Kern implementieren, die eigene, anwendungsspezifische Peripherie lässt sich im zweiten Baustein unterbringen. Mit dieser Lösung scheint der eigene, speziell auf die Anwendung zugeschnittene Cortex-Controller zum Greifen nah.

Wenn es nun gelänge, diesen Ansatz mit dem vorgenannten »C-to-Hardware-Compiler« zu realisieren, wäre ein breiter Einsatz sehr wahrscheinlich. Beide Lösungsansätze können die Teilnehmer des DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforums »Embedded System Entwicklung« am 07. und 08. Oktober in Ludwigsburg in zwei intensiven technischen Workshops kennen lernen.

Das ausführliche Programm finden unter dem unten stehenden Link.