Thermopapier – viel geschmäht und doch viel eingesetzt im Protokoll-, Quittungs- und Ticketdruck Drucken mit 400 Grad Celsius #####

Protokoll-, Beleg- oder Ticketdrucker werden heute überwiegend als Thermodrucker betrieben. Thermopapier hat einen schlechten Ruf. Wodurch hat es der Thermodruck dennoch an die Spitze geschafft und was ist beim Einsatz von Thermopapier zu beachten?

Thermopapier – viel geschmäht und doch viel eingesetzt im Protokoll-, Quittungs- und Ticketdruck

Protokoll-, Beleg- oder Ticketdrucker werden heute überwiegend als Thermodrucker betrieben. Thermopapier hat einen schlechten Ruf. Wodurch hat es der Thermodruck dennoch an die Spitze geschafft und was ist beim Einsatz von Thermopapier zu beachten?

Thermodrucker bieten eine Vielzahl von Vorteilen. Sie benötigen weder teures Farbband noch Toner oder Tinte. Das Papier selbst enthält bereits alles, was zum Drucken gebraucht wird. Das reduziert den Aufwand rund ums Drucken erheblich. Trotzdem ist Thermopapier oft unbeliebt – völlig zu Unrecht! Zumindest wenn man das Papier passend zum Einsatzzweck richtig wählt.

Heute ist Thermopapier mit einem Pro-Kopf-Jahresverbrauch von ca. 5 m2 das führende Druckmedium im Protokolldruckbereich, Tendenz steigend. Die größte Papiermenge findet ihren Einsatz am POS (Point of Sales). Ein hoher Prozentsatz des in Europa verbrauchten Thermopapiers wird zu Kaufquittungen bedruckt und für Eintritts- und Fahrkarten, Lottoquittungen, Kontoauszüge sowie zur Messdatenerfassung benötigt (Bild 1).

Thermopapier wird aber auch für selbstklebende Thermoetiketten mit Barcodes, z.B. für Obst- und Gemüsewaagen, für Fluggepäckanhänger und bei der Lagerverwaltung verwendet.